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Haslwanter: „Hilfeschrei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen die Schließung des Fachbereichs Medizinische Psychologie an der Uni-Klinik muss gehört werden.“

FPÖ fordert sofortigen Stopp und wird im Tiroler Landtag einen dementsprechenden Dringlichkeitsantrag im Juli einbringen.

Ein offener Brief an die Mitglieder des Tiroler Landtages der Belegschaft des Fachbereichs Medizinische Psychologe an der Universitätsklinik Innsbruck zeigt für den FPÖ-Gesundheitssprecher im Tiroler Landtag und AK-Vorstand LAbg. Patrick Haslwanter, dass „die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich zu Recht gegen die Schließungspläne aussprechen.“ Für Haslwanter ist signifikant, dass die Schließung noch unter dem ehemaligen Gesundheitslandesrat Dr. Bernhard Tilg beschlossen wurde. „Anders kann es nicht sein, dass so kurzfristig diese wichtige Einrichtung zugesperrt werden soll“, konkretisiert der FPÖ-Politiker. Er verweist darauf, dass ja bereits vor 2013 20 Betten auf der Haller Sozialpsychiatrischen Station geschlossen wurden. „Federführend war damals Dr. Tilg daran beteiligt“, so Haslwanter.

Besonders erschüttert zeigt sich der FPÖ-Gesundheitssprecher, dass laut Schreiben der Belegschaft nach der geplanten Auflösung der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie und die Integration in die Psychiatrie II Innsbruck österreichweit und im gesamten weiteren deutschsprachigen Raum die einzige öffentliche Medizinische Universität sei ohne Medizinische Psychologie als eigenständige Organisationseinheit. „Dies ist gesundheitspolitischer Irrsinn, gerade in diesen Zeiten, in denen nicht feststeht, wie sich die Lockdown-Politik der Regierung auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung ausgewirkt hat und wohl weiterhin auswirkt“, führt Haslwanter aus. Er fordert von der neuen Gesundheitslandesrätin Mag. Annette Leja sich für den Erhalt des Fachbereichs einzusetzen: „Es darf im medizinischen Bereich nirgends mehr eingespart werden, die Fehler der Ära Dr. Tilg dürfen sich nicht wiederholen. Der Hilfeschrei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen die Schließung des Fachbereichs Medizinische Psychologie an der Uni-Klinik muss gehört werden.“


Abschließend kündigt die Tiroler FPÖ einen dementsprechenden Dringlichkeitsantrag im Tiroler Landtag im kommenden Julilandtag an.

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