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31. Jänner 2019

Haslwanter & Ranzmaier: „Landesregierung ist gefordert, in Sachen ‚Masern‘ Maßnahmen zu ergreifen!"

FPÖ bringt Dringlichkeitsantrag für eine Aufklärungskampagne über die negativen Folgen des Nicht-Impfens im Februar-Landtag ein.

Nachdem im Bezirk Kufstein nach den 10 Masern-Infektionen aus dem Jahr 2017
aktuell wieder zwei bestätigte sowie ein weiterer mutmaßlicher Fall von Masern für
Aufregung sorgen, bringt die FPÖ das Thema kommende Woche in den Tiroler
Landtag: „Auch die Tiroler Landesregierung ist in diesem Bereich gefordert,
Verantwortung zu übernehmen, weshalb wir die Regierung per Dringlichkeitsantrag
mit einer Aufklärungskampagne über die negativen Folgen des Nicht-Impfens
beauftragen wollen“, erklärt der FPÖ-Sozial- und Gesundheitssprecher im Tiroler
Landtag LAbg. Patrick Haslwanter gemeinsam mit seinem FPÖ-Kollegen aus dem
Bezirk Kufstein LAbg. Christofer Ranzmaier, die im Hinblick auf die
hochansteckenden Masern massives Verbesserungspotenzial orten. „Vielen
Menschen scheinen die gesamtgesellschaftlichen Folgen des Nicht-Impfens zu
wenig bewusst zu sein“, sind sich die beiden Freiheitlichen sicher, „weshalb hier eine
Kampagne durchaus Sinn macht und zu einer massiven Verbesserung der Situation
beitragen könnte.“

„Bei allem Verständnis für ein gesundes Maß an Skepsis gegenüber der Pharma-
Industrie, kann es nicht sein, dass Krankheiten, die in unseren Breitengraden als so
gut wie ausgerottet galten, nun aufgrund der mangelnden Impfdisziplin ein Revival
erleben“, konkretisiert Haslwanter. „Die MMR-Impfung ist eine nicht zu leugnende
Erfolgsgeschichte, weil die Maserninfektion weit zurückgedrängt werden konnte, und
- Herdenimmunisierung sei Dank - so bei einer entsprechenden Durchimpfungsrate
auch die wenigen ungeimpften Menschen großteils sicher vor dieser nicht
ungefährlichen Erkrankung waren. Bei über 500.000 nicht ausreichend geimpften
Österreichern ist dafür offensichtlich nicht mehr ausreichend gesorgt, weshalb wir
nun Handlungsbedarf haben“, so Haslwanter weiter.

„Man darf die Masernerkrankung nicht aufgrund der eigenen Erfahrungen damit auf
die leichte Schulter nehmen, denn immerhin führt die Krankheit statistisch betrachtet
in einem von 1.000 Fällen zum Tod. Und diese Todesfälle finden nicht etwa in fernen
Entwicklungsländern, sondern beispielsweise auch in unseren Nachbarländern
Deutschland oder Italien statt - Todesfälle, die durch konsequentes Durchimpfen
durchaus verhindert werden können“, stellt Ranzmaier abschließend klar.

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