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Kunst: „Subvention an ein gewinnorientiertes Unternehmen dürfen nur in Ausnahmefällen genehmigt werden, die Finanzspritze an die Muttereralm Bergbahnen Errichtungs GmbH wiederspricht klar der Subventionsrichtlinie.“

FPÖ-Fraktion konkretisiert ihr Veto gegen die städtische Subvention in der Höhe von 200.000 Euro.

„Die Fraktion FPÖ-Rudi Federspiel hat der Subvention an die Muttereralm Bergbahnen Errichtungs GmbH nicht zugestimmt, weil diese Finanzspritze nicht der Subventionsrichtline der Stadt Innsbruck entspricht“, führt FPÖ-GR Andreas Kunst in einer Aussendung aus. Die Stadt ist nur über die Beteiligung an der Innsbrucker Marketing GmbH, diese wiederum an der Tourismusverband IBK und seine Feriendörfer und diese mit einem Gesellschaftsanteil von 57,57 % an der Muttereralm Bergbahn beteiligt.

„Aber am meisten ärgere ich mich das die 200.000 € an ein gewinnorientiertes Unternehmen geht, das womöglich in das Ausland verkauft werden könnte, obwohl in der städtischen Subventionsrichtline angeführt ist, dass nur in ganz besonderen zu begründeten Ausnahmefällen eine Subvention an ein gewinnorientiertes Unternehmen vergeben werden darf“, konkretisiert Kunst. Er verweist auf die Bilanzzahlen der Muttereralm Bergbahnen Errichtungs GmbH mit Stichtag 31. 10. 2019, „da arbeitet die Gesellschaft mit einer Bilanzsumme von ca. 12,3 Mio Euro. In der Bilanz steht auch ein Kassenbestand-Guthaben bei Kreditinstituten von ca. 1,5 Mio Euro.

Der FPÖ-Mandatar hält daher ausdrücklich fest: „Nur, weil der grüne Bürgermeister, Georg Willi, vor Beschlussfassung, einmal wieder etwas versprochen hat, ohne vorher sich den Kopf zu zerbrechen, ob sich das die Stadt noch leisten soll oder kann, muss die Stadt dafür nun zahlen.“

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