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15. Oktober 2018

Ranzmaier: „Bildungspolitik braucht - auch auf Landesebene - endlich wieder Hausverstand!“

FPÖ reagiert auf jenseitige Kritik an bildungspolitischen FPÖ-Vorschlägen

„Erfolgreiche Bildungspolitik hat sich hauptsächlich an den Bedürfnissen der Schüler sowie an ihren Herausforderungen zu orientieren und nicht an den ideologischen Scheuklappen sowie der Panikmache von Teilen der ÖVP und ihren grünen, roten und pinken Spießgesellen bzw. leider auch von von manchen Teilen der zuständigen Lehrerschaft“, stellt FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Christofer Ranzmaier in der aktuell aufgeflammten Debatte klar und fordert die politischen Mitbewerber auf, „endlich den Hausverstand zu benützen.“

„Wenn Absolventen aus den Tiroler Pflichtschulen immer öfter Probleme mit der deutschen Sprache plagen, dann hilft dabei weder die Sensibilisierung für kulturelle Vielfalt, noch die Verteufelung von Schulnoten, weil das ja auch die vergangenen Jahre bereits der klassische Weg in die Sackgasse war“, so Ranzmaier. „Da sagt einem doch der Hausverstand - sofern es die eigenen ideologischen Scheuklappen von so manchem Bildungspolitiker überhaupt noch erlauben - dass das nur mit verstärktem Leistungs- und Integrationsdruck sowie dem Fokus auf die Deutsche Sprache funktionieren wird, und genau das gehört jetzt auch auf Landesebene dringend eingefordert - Stichwort 'Deutsch als Schulsprache' und 'Weg mit der türkischen Sprache aus Schulbüchern'.“

„Ebenso fehlt auch in der Beurteilung der Debatte rund um einheitliche Schulkleidung der Hausverstand und die Orientierung am den Bedürfnissen der Schüler“, so Ranzmaier. „Mobbing ist an Schulen ein Thema, das leider rasant auf dem Vormarsch ist, und vielfach hat das leider auch mit der sozialen Herkunft zu tun, welche leider oftmals am Erkennen von Markenkleidung festgemacht wird. Einheitliche Schulbekleidung - bei der die Schüler sich aus einer Kollektion ihre persönliche Kleidung aussuchen können sollen - würde Schülern aus sozial schwächeren Familien eine große Entlastung bringen und gleichzeitig auch über entsprechende Unterstützungsmodelle die Eltern sogar finanziell entlasten. Und dass das Erbrigen von schulischen Leistungen für nicht-gemobbbte Schüler leichter fällt, sollte man selbst dem pinken Oberhofer nicht erklären müssen“, entgegnet der Freiheitliche der bei den NEOS ausgebrochenen Panik, die in jeder FPÖ-Idee reflexartig das Böse vermuten. „Unser Vorstoß geht hauptsächlich in diese Richtung, weshalb wir uns eine Befragung der Betroffenen wünschen“, erklärt Ranzmaier, der weder im anzuwendenden direktdemokratischen Mittel noch in der Begründung dafür besonders angsteinflößende Nationalismen erkennt.

„Ich hoffe alles in allem, dass man in der bildungspolitischen Debatte nun wieder die Sachlichkeit bemüht, und Ideen - ganz egal von wem sie kommen - jenseits der ideologischen Scheuklappen im Sinne der Beschäftigung mit den Bedürfnissen und Herausforderungen der Schüler diskutiert und beurteilt werden“, so Ranzmaier, der sich abschließend auch für die positiven und konstruktiven Rückmeldungen aus allen Parteien sowie auch von zahlreichen Lehren jenseits des apokalyptischen offiziellen politischen Echos bedankt.

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