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31. Jänner 2019

Ranzmaier & Ebenbichler: „Freiheitliche gegen schwarzgrüne Kulturzensur!“

Schwarz-Grünes Kopfschütteln zum Frei.Wild-Konzert trifft bei der FPÖ auf Unverständnis.

„Anstatt froh zu sein, dass der Verein ‚Telfs lebt‘ den Jugendlichen aus der Region die exklusive Möglichkeit bietet, direkt vor der eigenen Haustür eine derart erfolgreiche Band
wie Frei.Wild zu erleben, lassen ÖVP und Grüne die Maske fallen und zeigen mit ihrem
Kopfschütteln, wo sie ideologisch stehen“, kommentieren der Landesobmann der
Freiheitlichen Jugend LAbg. Christofer Ranzmaier und FPÖ-GV Michael Ebenbichler die
in Telfs entbrannte Debatte rund um den geplanten Frei.Wild-Auftritt.

„Für uns ist Musik nur Musik, weshalb ich schon massiv darüber verwundert bin, dass
ÖVP und Grüne mit ihren Politrülpsern aus einem einfachen Konzert nun plötzlich ein
Politikum machen. Auch den Veranstaltern gegenüber ist diese Diskussion äußerst
unfair, ‚Telfs lebt‘ bringt Jahr für Jahr zahlreiche Künstler nach Telfs, wo auch bei
linkeren Vertretern nie eine politische Diskussion entbrennt – sollten die Toten Hosen
einmal nach Telfs kommen, werden weder die Grünen noch die ÖVP irgendwelche
Probleme damit haben, selbst ein Reinhard Fendrich oder ein Wolfgang Ambros - die auf
der Bühne und in den Medien sogar offen gegen die FPÖ agitieren – werden es ohne
politische Diskussion nach Telfs schaffen“, ergänzt Ebenbichler.

Interessant findet Ranzmaier in diesem Zusammenhang vor allem die Wortmeldung der
ÖVP-Landtagsabgeordneten Hagele: „Üblicherweise kommen Anti-Frei.Wild
Kommentare in diesen Debatten meist reflexartig nur aus extremeren linken Kreisen.
Dass sich nun sogar die ÖVP erdreistet, in den Chor der Frei.Wild-Kritiker
miteinzustimmen, ist da schon ein starkes Stück und zeigt genau, wo die Tiroler ÖVP
mittlerweile ideologisch steht. Mit jenen konservativen Werten, die ÖVP-Wähler von den
Vertretern ihrer Partei erwarten, hat diese Wortmeldung auf jeden Fall rein gar nichts
mehr zu tun.“, hofft Ranzmaier, dass derartige Aussagen vielen ÖVP-Wählern die Augen
öffnen.

„Ich erinnere mich noch an das präventive Gezeter, von dem das Frei.Wild-Konzert
damals in meiner Heimatgemeinde Kufstein begleitet wurde. Nach der Veranstaltung hat
sich jedoch alles in Wohlgefallen aufgelöst. Vom Kufsteiner Bürgermeister - der bei Gott
nicht als 'Rechter' bezeichnet werden kann - über die Stadtpolizei bis hin zum damaligen
Grünen Gemeinderat blieb von der anfänglichen Skepsis nicht viel übrig. Der Grüne
Gemeinderat meinte nach seinem Konzertbesuch doch gar: ‚In meiner Welt hat diese
Band auf jeden Fall Platz.‘ Vor diesem Hintergrund bin ich über die Telfer Diskussion
(und vor allem über die Beteiligung der ÖVP) nun doch etwas erstaunt“, wundert sich
Ranzmaier, der abschließend festhält: „Wenn Telfs Frei.Wild nicht will, springt Kufstein -
anhand der guten Erfahrungen mit Band und Fans - mit Sicherheit gerne ein.“

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