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Ranzmaier: „Fundament der neuen Klimastrategie ist ein Fall für den Müllkübel!“

FPÖ deckt mit Anfrage Manipulationsanfälligkeit der als Fundament der Klimastrategie dienenden Online-Umfrage auf – Landesrätin kann Manipulationsversuche weder ausschließen noch auf Basis der vorliegenden Daten irgendwie technisch nachvollziehen

„Die angekündigte Bürgerbeteiligung im Zuge der Erstellung der neuen Tiroler Klimastrategie ist nicht mehr als eine Farce. Begonnen hat diese Beteiligung in einer äußerst manipulationsanfälligen ‚stimmungsorientierten Befragung‘ als Online-Umfrage, weitergehen soll es dann im Zuge eines öffentlichen Begutachtungsverfahren, das wir uns auf Basis der bisherigen Ereignisse ebenfalls sehr genau ansehen werden“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Christofer Ranzmaier. 


„Im Zuge einer Anfragebeantwortung musste die zuständige LH-Stv. Ingrid Felipe bereits zugeben, dass bei der Erstellung dieser Online-Umfrage, die sozusagen das für die inhaltliche Ausgestaltung der Klimastrategie rechtfertigende Datenmaterial zur Stimmung in der Bevölkerung liefern soll, keinerlei Augenmerk auf das Thema Manipulationssicherheit gelegt wurde. So kann aufgrund des blauäugigen Umgangs mit dem Thema Manipulation technisch nicht ausgeschlossen werden, dass nicht ein großer Teil der 1.470 Umfrageteilnehmer aus einer bezahlten Bot-Farm in Timbuktu stammt, zumal ja knapp zwei Drittel der Teilnehmer eine Teilnahme am durchaus attraktiven Gewinnspiel verweigert haben. Es gab zudem auch keinerlei Vorkehrungen, um Mehrfachteilnahmen auszuschließen bzw. nachvollziehbar zu machen. So hätten etwa statt 1.470 Einzelpersonen auch ein paar übereifrige Klimaschutzsoldaten aus dem Büro der zuständigen Landesrätin oder aus dem grünen Umfeld durch mehrfache Teilnahme an dieser Umfrage den Boden für ein möglichst grünes Fundament für diese neue Klimastrategie bereiten können“, kritisiert der Freiheitliche, der es gerade bei einem derart kontrovers diskutierten und ideologisch aufgeladenen Thema für äußerst fahrlässig hält, „dass die Stimmung aus dieser Befragung schließlich Teil des Fundaments der neuen Klimastrategie sein soll.“ 


„Wenn Felipe nun also in der heutigen Fragestunde stolz über erste Ergebnisse aus dieser Umfrage berichtet, wonach 7 von 8 Befragten besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels sind und mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer den Klimawandel als größte Herausforderung für die Entwicklung Tirols sehen, dann sind diese Ergebnisse angesichts der Manipulationsanfälligkeit dieser Umfrage das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen“, schließt Ranzmaier, der davon spricht, „dass dieses nicht unwichtige Fundament für die neue schwarz-grüne Klimastrategie ein klassischer Fall für den Müllkübel ist.“

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