Skip to main content
03. Juli 2019 | Kufstein

Ranzmaier: „Hochwasserschutz - nichts neues zum Wörgler Damm!“

Mündliche FPÖ-Anfrage an LH-Stv. Geisler bringt weiterhin kein Licht ins Dunkel rund um möglichen Baustart für den Wörgler Damm - das Warten geht weiter

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Christofer Ranzmaier machte im Zuge der Fragestunde in der aktuellen Landtagssitzung das Thema Hochwasserschutz im Tiroler Unterland, ganz konkret den Baustart für den Wörgler Damm zum Thema: „Das unwürdige politische Schauspiel rund um den Hochwasserschutz in Wörgl dauert nun bereits 14 Jahre und trotz einstiger Platter-Ankündigung, dass 2018 der Wörgler Damm stehen soll. Wenn uns nun LH-Stv. auf Nachfrage nach wie vor weder ein konkretes Datum, noch einen ungefähren Zeitrahmen für den bereits viel zu späten Baubeginn des Wörgler Damms nennen kann, grenzt das mittlerweile an Verhöhnung der damals vom Hochwasser Betroffenen.“

„14 Jahre sind für die meisten Menschen wirklich eine lange Zeit“, erklärt Ranzmaier. „Niemand - außer den Betroffenen in derart hochwassergefährdeten Siedlungen, wie jener in Wörgl - kann sich jedoch vorstellen, wie lange 14 Jahre geprägt von wiederkehrenden Existenzängsten bei jedem aufkommenden Unwetter sein können. So hat auch niemand Verständnis dafür, dass 14 Jahre auf politischer Ebene offenbar vor allem für die ÖVP noch nicht lange genug sind, um konkrete oder auch nur weniger konkrete Antworten auf die Frage nach dem Start für den Bau des Wörgler Damms zu liefern. Man wird in der ganzen Debatte von Beginn an irgendwie das Gefühl nicht los, dass Wörgl mit einem ÖVP-Bürgermeister längst seinen Damm hätte, Rot-Blau jedoch dieser 'politische Erfolg' nicht gegönnt wird. Dass es hier jedoch nicht um politische Erfolge, sondern um das Schicksal von
Menschen geht, bleibt dabei leider auf der Strecke“, erklärt der Freiheitliche auf Basis der für die betroffenen Anfragebeantwortung von LH-Stv. Geisler konsterniert. „Es wäre höchste Zeit, dass das Land bei dem Thema endlich den Turbo aktiviert, um diese Problematik endlich der langersehnten Lösung zuzuführen anstatt weiter ‚herumzueiern‘“, so Ranzmaier abschließend.

© 2019 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.