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Ranzmaier: „Wer Einladungen sät, wird eine Völkerwanderung ernten!“

FPÖ warnt vor den Folgen einer erneuten Willkommenspolitik und mahnt zur Hilfe vor der eigenen Rathaustüre.

„Es wirkt so, als hätten manche Politiker die Ereignisse aus dem Jahr 2015 komplett vergessen oder zumindest nichts daraus gelernt“, zeigt sich der Kufsteiner FPÖ-

Stadtparteiobmann LAbg. Christofer Ranzmaier zerknirscht über die Diskussionen in Kufstein und Wörgl über die Einladung an Kindern aus den griechischen Migrantenlagern.

„2015 setzte die Einladungspolitik von Merkel eine nie dagewesene Völkerwanderung in Gang, bei der unser Kontinent Ziel von größtenteils illegalen Migranten völlig ohne jeden anerkannten Fluchtgrund geworden ist“, erklärt der Freiheitliche. „Als wäre es nicht schlimm genug, dass die Grünen sowie nicht unwesentliche Teile der ÖVP dieser - für den sozialen Frieden in unserem Land höchst gefährlichen - Willkommenspolitik noch immer nicht abgeschworen haben, gesellen sich nun auch die Bürgermeister von Kufstein und Wörgl dazu“, ist Ranzmaier fassungslos.

„Darüber hinaus muss man dazusagen, dass diese Debatte von Martin Krumschnabel und Hedi Wechner auch äußerst unehrlich geführt wird. Als PR-Schmäh in der Vorweihnachtszeit, so zu tun, als gäbe es eine Möglichkeit, nur Kinder aufzunehmen, ist nicht nur unseriös, sondern eine glatte Lüge“, so Ranzmaier, welcher auf die Bestimmungen für die Familienzusammenführung verweist. „So werden aus 100 Kindern dann plötzlich 700 bis 1.000 Migranten, von denen man zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht weiß, ob sie überhaupt Asylgründe mitbringen - knapp 60 Prozent tun es nämlich statistisch betrachtet nicht.“

„Bei allem Verständnis für die Forderung nach Humanität, die wohl jedem Menschen beim Blick auf die Bilder in griechischen Flüchtlingslagern ereilt, ist Willkommenspolitik dafür nicht die Lösung. Damit kurbelt man nur das Geschäft von kriminellen Schlepperbanden an, die die einzigen sind, die am Ende von der Vergesslichkeit von europäischen Politikern und einer Wiederholung der Szenen aus dem Jahr 2015 profitieren. Da sollten sich nicht nur schwarz-grüne Regierungspolitiker tunlichst überlegen, ob das zielführend ist, sondern auch die offenbar politisch äußerst kurzsichtigen Bürgermeister aus Kufstein und Wörgl“, schließt Ranzmaier mit einem Appell an die Vernunft und den Hausverstand: „Wenn man sich als Politiker aktuell in Sachen Menschlichkeit betätigen will, gibt's vor der eigenen Rathaustüre in dieser Krise ein umfassendes Betätigungsfeld., da brauch ich nicht die ganze Welt umarmen.“

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