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12. Februar 2018

Schimanek: „Frauenvolksbegehren schießt sich selbst ins Aus!“

FPÖ-Frauen werden das Frauenvolksbegehren nicht unterstützen.

FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek kündigt an, das heute startende Frauenvolksbegehren nicht zu unterstützen. Für sie schießen die Initiatorinnen weit über das Ziel hinaus: „Es ist sehr schade, dass mit diesem Volksbegehren die Frauen wieder einmal vor den Karren gespannt werden, um die Gender-Diktion vom äußersten linken Rand durchzudrücken.“

„Es werden Dinge, wie queere Pädagogik, die auf die Gleichmacherei von Buben und Mädchen abzielt und mit Frauenpolitik gar nichts zu tun hat, gefordert. So etwas kann man nicht mit ruhigem Gewissen unterstützen.“ Auch die Forderungen nach 50-Prozent-Frauenquoten in Politik und Wirtschaft kann Schimanek nichts abgewinnen: „Zwangsquoten verstoßen gegen liberale und demokratische Grundprinzipien und sind ebenfalls strikt abzulehnen!“ Ebenso inakzeptabel findet sie die Forderung nach kostenlosen Abtreibungen: „Bessere Aufklärung und mehr Verantwortungsbewusstsein sind hier gefordert. Es ist nicht die Aufgabe der Steuerzahler für die Tötung von ungeborenem Leben aufzukommen!“

Alles in allem ist das Frauenvolksbegehren für Schimanek nicht zu unterstützen: „Mit so manchen Forderungen schießt sich das Volksbegehren selbst ins aus. Das ist schade, weil es auch manch gute Forderung enthält. Allerdings sind viele sinnvolle frauenpolitische Initiativen im Regierungsprogramm unserer Bundesregierung enthalten. Dadurch wird das Volksbegehren ohnehin überflüssig.“

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