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14. Dezember 2018

Schimanek: „Österreich ist Vorreiter im Gewaltschutz!“

Grevio-Bericht stellt Österreich ein gutes Zeugnis aus, sieht allerdings auch Nachholbedarf

Das Europäische Komitee zur Verhinderung von Gewalt an Frauen (Grevio) hat in seinem aktuellen Bericht die Vorreiterrolle Österreichs im Gewaltschutz hervorgehoben. Österreich war eines der ersten Länder, das die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen unterzeichnet hat und verfügt über eines der besten Gewaltschutzgesetze in der EU. Besonders im Bereich häusliche Gewalt habe Österreich vorbildliche Betreuungseinrichtungen. Nachholbedarf bestehe laut Grevio-Bericht in den Bereichen Zwangshochzeiten, Genitalverstümmelungen und sexueller Gewalt.

Trotz dieses Lobes sieht FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek noch viel Arbeit, um die Situation für Frauen in Österreich zu verbessern: „Die häusliche Gewalt macht immer noch den Großteil aller Gewalt an Frauen aus und jede fünfte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen. Diese Zahlen sind erschreckend! In diesem Bereich muss vor allem den Opfern Mut gemacht werden, die Täter zu benennen, um diese angemessen zur Rechenschaft zu ziehen.“

Bis Ende November gab es in Österreich 872 angezeigte Vergewaltigungen und bis dato 41 Morde an Frauen in diesem Jahr. „Hier ist ein starker Trend zu mehr Gewalt erkennbar, der zum Teil dem Import von Kulturen geschuldet, in denen Gewalt, besonders an Frauen, nicht so tabuisiert wird, wie in unserer Gesellschaft. Hier darf man nicht im Namen einer falschen Toleranz wegesehen, sondern muss die Probleme angehen. Auch die Aufklärung der Zuwanderer ist wichtig, da viele dieser Frauen wenig bis keine Kenntnis über ihre Rechte haben“, so Schimanek.

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