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Wurm: "Ende der Kreditstundungen wird viele Menschen in schwere Bedrängnis bringen"

Reparaturbonus zu wenig konkret – „Müssen lokale Wirtschaft fördern, nicht Amazon“

„Es ist für mich völlig unverständlich, warum sich auch die Grünen der Anti-Konsumentenschutz-Linie der ÖVP anschließen und an einer Verlängerung der Kreditstundungen für von der Corona-Krise besonders betroffene Privathaushalte, aber auch Kleinstunternehmer kein Interesse haben“, sagte der freiheitliche Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm heute im Nationalrat.

Wurm warnte davor, dass die per 31. Jänner ausgelaufenen Stundungen zahlreiche Menschen in massive finanzielle Bedrängnis bringen würden – „speziell ab Herbst, wenn die Banken dann auch Kredite fällig stellen dürfen. Das wird zu zahlreichen Tragödien führen“, so Wurm.


Hinsichtlich des heute beschlossenen Reparaturbonus kritisierte Wurm, dass von den Regierungsparteien weder konkrete Beträge noch Umsetzungstermine genannt werden. „Wir Freiheitliche haben hingegen einen Bonus von 1.000 Euro beantragt. Geräte zu reparieren, anstatt sie durch neue zu ersetzen, dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern sichert auch heimische Arbeitsplätze und Unternehmen“, sagte Wurm. In diesem Sinne brachte er zusätzlich einen Antrag an die Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Leonore Gewessler, ein, bis Ende des Jahres eine Förderung für die Reparatur von elektronischen Geräten zu schaffen. „Denn wir müssen in der Krise die lokale Wirtschaft fördern und nicht Amazon“, betonte Wurm.

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