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Wurm & Hinterreiter: „Wir begrüßen die Aufwertung des Meistertitels“

FPÖ und Freie Wirtschaft sprechen sich für weitere Schritte zur Aufwertung von Lehrberufen und Handwerk aus

Der Meistertitel bekommt eine Aufwertung. Voraussichtlich wird es Ende August soweit sein, dass man sich den Titel "Meister-in" offiziell eintragen lassen kann. Die Abkürzung lautet "Mst" bzw. "Mst.in". Diese Ankündigung begrüßt die Freie Wirtschaft, welche es als Gleichstellung der Meister ansieht.

Für Dietmar Hinterreiter, freiheitliches Mitglied des Wirtschaftsparlamentes und Sprecher der Textilreiniger und Wäscher in Tirol, ist diese Anerkennung längst überfällig. "Es kann nicht sein, dass Akademiker einen Titel tragen dürfen und das Handwerk nicht. Jeder Beruf ist wichtig. Der Meistertitel muss hart erarbeitet werden und darüber hinaus steckt ein sehr hoher finanzieller Aufwand darin. Handwerk hat goldenen Boden", so Hinterreiter, der selbst Meister für Textilreinigung ist.

Auch NAbg. Peter Wurm freut sich über diesen Schritt. "Wir Freiheitliche kämpfen schon lange dafür, dass das Handwerk und Lehrberufe eine Aufwertung erfahren. Die Akademisierung hingegen halten wir für den falschen Schritt. Die Eintragung und das Führen von Meistertiteln ist eine sehr gute Lösung", so Wurm, der noch anmerkt, dass die ersten Schritte hierfür durch die blaue Regierungsbeteiligung erfolgten.

Beide hoffen, dass noch weitere Schritte zur Attraktivierung von Lehrberufen erfolgen. "Wir dürfen uns nicht vom Ausland abhängig machen und müssen unsere Facharbeiter und Meister von morgen selbst ausbilden. Nur so können wir unsere qualitativen Standards sichern", so beide unisono abschließend.   

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