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16. April 2019

Wurm: „Mindestsicherung NEU bringt lang ersehnte Gerechtigkeit“

FPÖ erinnert Bischof Glettler an die Säkularisierung und Trennung von Staat und Kirche.

In einem Interview attackierte Hermann Glettler, Bischof der Diözese Innsbruck die Bundesregierung scharf. Besonders die Neuregelung der Mindestsicherung war dabei Ziel seiner Kritik. Ein Umstand, den der Tiroler FPÖ-Nationalrat Peter Wurm so nicht stehen lassen will.

Wurm will erstmal die Fakten klarstellen: „Von der Neuregelung profitieren vor allem Menschen mit Behinderungen und Alleinerzieher. Unter sozialdemokratischer Ägide ist die Mindestsicherung komplett aus dem Ruder gelaufen und von einer Übergangshilfestellung zur sozialen Hängematte für Arbeitsverweigerer und Sozialtouristen pervertiert. Wir bringen diese Missstände mit der Mindestsicherung NEU nun wieder ins Lot und sorgen für Gerechtigkeit. Wir regeln das Sozialsystem so, dass es für jene da ist, die nicht arbeiten können und nicht für jene, die nicht arbeiten wollen. Alles andere ist linkslinke Propaganda!“

Mit Kritik an Bischof Glettler spart Wurm nicht. Für ihn lautet die Botschaft klar: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. „Bischof Glettler sollte zur Kenntnis nehmen, dass wir ganz im Sinne der Aufklärung eine Trennung von Kirche und Staat bevorzugen. Wohin die Einmischung von Religion in die Politik führt, hat die Geschichte zur Genüge gezeigt“, so Wurm, welcher der Kirche empfiehlt zuerst in den eigenen Reihen Ordnung zu schaffen, bevor mit dem erhobenen Zeigefinger der Moralapostel gespielt wird. „Die Kirche kann aber gerne mit gutem Beispiel voran gehen und ihr Milliardenvermögen aufwenden. Auch die Profite der Caritas, welche sie durch die jüngste Völkerwanderung anhäufen konnte, stünden zur Verfügung“, so ein Seitenhieb von Wurm.

Abschließend bietet Wurm Bischof Glettler an, in einem persönlichen Gespräch Missverständnisse aufzuklären und die linke Propaganda zu zerstreuen.

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