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Wurm: „Wir Freiheitlichen sind die einzige politische Kraft, die aktive Südtirolpolitik betreibt.“

FPÖ kündigt ungebremstes Engagement für Südtirol an

Die Südtirol-Politik steht am Abstellgleis, liest man immer öfters. Für den freiheitlichen Südtirolsprecher im Nationalrat NAbg. Peter Wurm stimmt diese Aussage nur bedingt.


"Für die schwarz-grüne Regierung spielt Südtirol überhaupt keine Rolle. Mehr noch ist Südtirol ein lästiges Thema, mit dem man sich ab und zu beschäftigen muss", stellt Wurm ein  schlechtes Zeugnis aus. "Für die ÖVP ist Südtirol nur in hochfahrenden Sonntagsreden ein Herzensanliegen. Bei der politischen Arbeit im Südtirol-Ausschuss tritt dann das tatsächliche Desinteresse zu Tage. Die ÖVP hat Südtirol längst abgehakt und betrachtet das Land als Störfaktor in der Beziehung zu Italien und der EU-Politik", schildert Wurm seine Erfahrung mit den Schwarzen aus der Zeit der Regierung und in der Opposition.

"Dass Südtirol nur für uns Freiheitliche wirklich wichtig ist, erlebe ich bei jeder Sitzung des Südtirolausschusses. Dass diese Sitzungen nur mehr sehr selten stattfinden, spricht auch Bände", erläutert Wurm. "Die ÖVP spielt wie gewohnt ihr falsches Doppelspiel, was bei dem Possenspiel mit der Doppelstaatsbürgerschaft gut beobachtet werden konnte, und die Grünen verachten alles, was auch nur im Ansatz nach nationalem Zusammengehörigkeitsgefühl und Volk riecht. Bei den anderen Oppositionsparteien sieht es leider auch nicht viel besser aus. Die NEOS kennen nur Europa und verschweigen alles, was dem Zentralisierungsbestreben entgegensteht und für die SPÖ schloss die "internationale Solidarität" Südtirol noch nie mit ein. Die Sozialisten haben keine Südtirolpolitik mehr betrieben, seit Kreisky Außenminister war", skizziert Wurm die Positionen der Parlamentsparteien.


"Nur die FPÖ macht aktive Südtirolpolitik. Wir sind die einzige Partei mit eigenem Südtirolteil im Parteiprogramm. Eckpfeiler sind dabei die Doppelstaatsbürgerschaft und Festschreibung der Schutzmachtfunktion Österreichs in der Verfassung sowie die Begnadigung der Freiheitskämpfer durch Italien. Dies alles als Unterstützung der Südtiroler für ihre Selbstbestimmung, wobei eine Wiedervereinigung mit Österreich erstrebenswert ist", zeigt Wurm die Position der FPÖ auf, die sich seit 60 Jahren kaum verändert hat.

Abschließend kritisiert Wurm, dass das Innenministerium noch immer den

Nationalratsbeschluss auf Gewährung der österreichischen Staatsbürgerschaft für

Angehörige der deutschen Sprachgruppe in Südtirol missachtet. "Ohne uns

Freiheitliche wäre Südtirol schon lang kein Thema der österreichischen Politik mehr",

so Wurm, der weiterhin unermüdliches Engagement von freiheitlicher Seite verspricht.

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