„Die Radwegposse Richtung Schloss Ambras ist um ein Kapitel reicher“, so die erste Reaktion von FPÖ-Stadtparteiobmann Rudi Federspiel, der das alles für einen „Schildbürgerstreich“ hält.
„Zuerst wird ein Radweg ins Nichts gebaut, nun wird dieser zumindest bis zum geplanten Ziel verlängert, nur um festzustellen, dass der Radweg nur bergauf benutzbar sein wird. Was soll man zu so viel Dilettantismus noch sagen?!“, fasst Federspiel zusammen.
Für die FPÖ ist dieser Weg eine völlige Geldverschwendung. Aktuell stehen keine finalen Projektkosten, aber der erste Abschnitt hat bereits 1,12 Millionen Euro gekostet. Dass dies anteilig von Stadt und Land bezahlt wurde, ist unerheblich, da beides schlussendlich Steuergeld ist. Anstatt einen halbseidenen Radweg hinzubauen, gebe es andere Projekte mit größerer Priorität. „Wenn ich mir den Zustand so mancher Landesstraße ansehe, würden mir auf die Schnelle 100 bessere Investitionen zur Straßensanierung einfallen“, so Federspiel abschließend.