Wie jüngste Medienberichte bestätigen, werden in Tirol Minderjährige gegen ihren Willen verheiratet. Um das in Österreich geltende Eheverbot unter 18 Jahren zu umgehen, werden sie verlobt oder es wird eine religiöse Ehe geschlossen. Experten des Vereins „Frauen aus allen Ländern“ gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.
Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger bestätigt diese Berichte, was die „FPÖ richtigerweise seit Jahren kritisiert“. „Wir haben eine Parallelgesellschafft, die sich mehr und mehr ausbreitet. Personen, meist aus radikalislamistischen Ländern stammend, die sich weder an Regeln noch an Gebote oder Verbote halten. Seit Jahren machen wir auf dieses Faktum aufmerksam, doch vor allem die ÖVP relativiert und marginalisiert permanent die dramatische Situation“, konkretisiert Mag. Abwerzger in einer Stellungnahme.
Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann braucht es ein Umdenken in dieser Frage: „Es geht um den Schutz minderjähriger Kinder und Jugendlicher, da muss die Landespolitik den Hebel ansetzen. Es braucht Aufklärung über die Gefahren und das System von Zwangsehen in den Schulen, in den Kinder- und Jugendzentren, die Gesellschaft muss sensibilisiert werden, denn gerade minderjährige Mädchen und Frauen müssen mehr geschützt werden“, konkretisiert Mag. Abwerzger.
Der Tiroler FPÖ-Chef appelliert abschließend: „Es braucht eine Trendwende, wir alle dürfen nicht länger zusehen, wenn Kinder und Jugendliche leiden, ausgebeutet oder gar gequält werden, da is die Politik nun gefordert gemeinsam mit allen gesellschaftspolitischen Stakeholdern für die Rechte minderjähriger Kinder und Jugendlicher zu kämpfen.“