Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger beweist der kolportierte Missmut der Exekutivbeamten im Bundesland Tirol am kommenden Dienstzeit-Modell des Innenministeriums, dass das Besoldungswesen im öffentlichen Dienst an der Lebensrealität im Westen Österreichs vorbeigeht.
„Der Missmut ist mehr als verständlich, denn die Einkommen im öffentlichen Dienst bei Polizei, Bundesheer, Justizwache und sonstigen Bundesbehörden stehen in keiner Relation zu den tatsächlichen Lebenshaltungskosten im Westen Österreichs, also vor allem in Tirol und Vorarlberg“, zeigt sich Mag. Abwerzger irritiert über die anhaltende Praxis seitens des Innenministeriums und der anderen Ministerien.
Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann erinnert daran, dass es endlich eine grundlegende Besoldungsreform beim Bund benötigt: „Es braucht wieder einen spürbaren, West-Zuschlag für Exekutivbeamte, Bundesheerbedienstete, Zoll- und Justizwache, nur soll kann auch garantiert werden, dass das Interesse für einen Job im Bundesdienst auch steigt“, konkretisiert Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass diese Problematik ja nicht neu ist.
„Seit Jahren thematisieren wir im National- und Bundesrat und den Landtagtagen diese Problematik, aber ein wirkliches Umdenken tritt bei den Verantwortlichen in den Ministerien nicht ein, und das seit langer Zeit“, fügt Mag. Abwerzger abschließend an.