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27. Jänner 2026 | Landtag, Bezirke

Abwerzger: „Geplantes Dienstzeit-Modell der Polizei ist ein ‚schwarzer‘ Faustschlag für die Beamten.“

Tirols FPÖ-Landesparteiobmann widerspricht dem Tiroler ÖVP-Klubobmann Mag. Wolf scharf, denn Tirols Exekutivbeamte werden seit Jahren vom tiefschwarzen Innenministerium schlecht behandelt.

„Ignoranz und Schönrederei“ attestiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger dem Tiroler ÖVP-Klubobmann im Landtag, Mag. Jakob Wolf, hinsichtlich dem massiven Missmut der Exekutivbeamten und der Polizeigewerkschaft im Bundesland Tirol am geplanten Dienstzeit-Modell des Innenministeriums.

„Mag. Wolf rückt auf Knopfdruck von ÖVP-Innenmister Mag. Gerhard Karner aus, um die Arbeitsbedingungen der Exekutivbeamten schönzureden“, stellt Mag. Abwerzger irritiert fest und sagt: „Geplantes Dienstzeit-Modell der Polizei ist in Wahrheit aber ein ‚schwarzer‘ Faustschlag für die Beamten“.

Für Mag. Abwerzger beweist der Unmut der Exekutivbeamte, dass das Besoldungswesen im öffentlichen Dienst an der Lebensrealität im Westen Österreichs seit Jahren vorbeigeht.

„Der Missmut ist mehr als verständlich, denn die Einkommen im öffentlichen Dienst bei Polizei, Bundesheer, Justizwache und sonstigen Bundesbehörden stehen in keiner Relation zu den tatsächlichen Lebenshaltungskosten im Westen Österreichs, also vor allem in Tirol und Vorarlberg“, zeigt sich Mag. Abwerzger irritiert über die anhaltende Praxis seitens des Innenministeriums und der anderen Ministerien.

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann erinnert daran, dass es endlich eine grundlegende Besoldungsreform beim Bund benötigt: „Es braucht wieder einen spürbaren, West-Zuschlag für Exekutivbeamte, Bundesheerbedienstete, Zoll- und Justizwache, nur soll kann auch garantiert werden, dass das Interesse für einen Job im Bundesdienst auch steigt“, konkretisiert Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass diese Problematik ja nicht neu ist.

„Seit Jahren thematisieren wir im National- und Bundesrat und den Landtagtagen diese Problematik, aber ein wirkliches Umdenken tritt bei den Verantwortlichen in den Ministerien nicht ein, und das seit langer Zeit“, fügt Mag. Abwerzger abschließend an.

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