Scharfe Kritik übt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger in einer Aussendung an ÖVP-Landesrätin Mag. Astrid Mair, die sich medial als Vorkämpferin für härtere Strafen für straffällige Jugendliche inszeniert. „Grundlegend für mehr Durchgriffsrechte ist allein die Strafbarkeitsgrenze, und das ist reine Bundeskompetenz und es schaut nicht danach aus, dass die Chaos-Einheitsregierung eine notwendige Novelle lanciert, da müsste Mair zuerst mit ihren Parteimitgliedern in Wien Rücksprache halten“, kontert Mag. Abwerzger.
„Es ist die traurige Realität, dass es immer jüngere Täter gibt, daher muss man ernsthaft diskutieren, ob die Strafbarkeitsgrenze von derzeit 14 Jahren herabgesenkt wird. Allerdings bedarf es eine totale Reform im Jugendstrafrecht, lediglich die Herabsetzung der Strafbarkeitsgrenze wird zu wenig sein“, stellt Mag. Abwerzger dezidiert fest. „Jugendliche, bzw. Kinder werden halt schon früher reifer, aber leider auch früher straffällig, was die Schattenseite ist, aber bisher muss man oftmals tatenlos zusehen“, erinnert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann.
Mag. Abwerzger erinnert in diesem Zusammenhang auch besonders daran, dass Jugendliche unter 14 Jahren vermehrt zu Suchtmitteln greifen. „Bei einer Senkung des Strafalters könnte man früher ansetzen, denn je früher professionell geholfen wird, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Betroffenen aus dem Drogenmilieu den Ausstieg finden.“
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