Mehr als besorgt zeigt sich der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger über die jüngsten Prozessverlauf hinsichtlich die Transitklage Italiens gegen Österreich. Der EuGH-Anwalt gibt Italien großteils recht und kritisiert die gesetzten Maßnahmen in Tirol massiv. „Es ist untragbar, wenn der Prozess verloren geht, denn die Transitzahlen steigen beinahe täglich, und die Situation wird immer meh rund mehr untragbarer für die Menschen in Tirol“, erörtert Mag. Abwerzger in einem ersten Statement.
Er sieht nun vor allem LH Anton Mattle unter massiven Zugzwang: „Herr Landeshauptmann, die Tiroler und auch ich persönlich wollen jetzt wissen, was passiert nun im Kampf gegen den Transit-Terror in Tirol, was ist Ihr Plan B“, stellt Mag. Abwerzger die Frage in den Raum, da Mattle ja kürzlich im Tiroler Landtag einen ‚Plan B‘ in den Raum gestellt hat, aber diesen nicht weiter konkretisiert hat.
Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann es vollkommen unverständlich, dass die Transitmaßnahmen überhaupt Gegenstand eines Prozesses sind: „Nur weil die EU das Grundrecht auf Gesundheit marginalisiert und dem freien Warenverkehr den Vorrang zubilligt, müssen die transitgeplagten Tiroler leiden, das ist ein enormer Skandal und weder die Bundesregierung und schon gar nicht die ÖVP auf Landesebene haben jemals diese Problematik als ‚prima causa‘ thematisiert.“