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29. Oktober 2020 | Landtag, FPÖ, Innenpolitik, Justiz

Abwerzger: „Hilfeschrei der Gerichtsdolmetscher muss endlich erhört werden.“

Der Tiroler FPÖ-Obmann sieht die ordentliche Gerichtsbarkeit in Gefahr, da Qualitätsstandards nicht eingehalten werden.

Der mediale Hilfeschrei der Gerichtsdolmetscher beweist für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger, dass die Justiz in Österreich eine jahrelange Baustelle ist. „Seit 2007 wurden die Gebühren für die Dolmetscher nicht mehr erhöht, und durch Anpassungen verdienen die zugelassenen Dolmetscher heute weniger als 2007“, erläutert Mag. Abwerzger in einer Aussendung. Für den Tiroler FPÖ-Obmann ist die ordentliche Gerichtsbarkeit in Gefahr, „da Qualitätsstandards nicht eingehalten werden, wenn beispielsweise immer weniger ausgebildete Dolmetscher dem Gericht zur Verfügung stehen, da sie andernorts mehr verdienen.“

„Die Justiz als Dauerbaustelle ist leider das Ergebnis verfehlter Politik, da wichtige Maßnahmen, wie Personalaufstockungen, bessere Infrastruktur und auch im Bereich des Justizvollzuges wenig oder gar nichts gemacht wurde“, erörtert Mag. Abwerzger der abschließend, sofortige politische Maßnahmen zur Qualitätssicherung einfordert.

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