„Systemversagen und in Inkompetenz der zuständigen Justizministerin, Dr. Anna Sporrer“, so beschreibt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger die Ursachen für die untragbaren personellen, strukturellen Zustände in der der Justizanstalt Innsbruck. „Seit Jahren herrscht Alarm, die Justizwachebeamten sind an der Belastungsgrenze und die Haftbedingungen für die Insassen sind beinahe untragbar“, konkretisiert Mag. Abwerzger. Er erinnert diesbezüglich an den Bericht des Rechnungshofes, der 2023 veröffentlich wurde, vor über drei Jahren wurden massive Kritikpunkte publik, doch passiert oder gar gehandelt wurde nicht“, konkretisiert Mag. Abwerzger. „Die Katastrophenstimmung in der Justizanstalt Innsbruck müsste allerdings schon längst abgestellt werden.“
Mag. Abwerzger sieht aber nicht nur die rote Justizministerin als Hauptverantwortliche für dieses Desaster, sondern auch die gesamte Bundesregierung: „Gerade die ÖVP betreibt ein perfides Spiel, denn sie könnte in der Bundesregierung Druck erzeugen, damit sich die Bedingungen verbessern.“
Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann erinnert an den Antrag der FPÖ-Fraktion im Tiroler Landtag. „Wir forderten im Antrag ‚Alarmschreie aus der der JA-Innsbruck endlich hören – Justizministerin muss handeln‘, dass noch in den Sommermonaten 2026 ein Maßnahmenbündel für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter der Justizanstalten – speziell für die Justizanstalt Innsbruck – erarbeitet wird, dieser Antrag wurde aber von der ÖVP und der SPÖ im Juli 2026 ausgesetzt.“
Für Mag. Abwerzger ist klar: „SPÖ-Justizministerin Dr. Sporrer ist nicht mehr länger tragbar, denn nicht nur in Innsbruck herrschen katastrophale Verhältnisse, sondern in fast allen Justizanstalten in Österreich.“