Abwerzger klar: „Mattles große Verbrüderung mit Söder ist Hohn für die Tiroler!“

„Eigenständige ÖVP“ und „Los von Wien“ ein Jahr vor der Landtagswahl sind Wählertäuschung. Wer mit Söder den politischen Bremser des Nordzulaufs und Torpedierer einer nachhaltigen Transitlösung hofiert, hat die Sorgen der Tiroler Bevölkerung nicht verstanden.

Scharf reagiert FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger auf den angekündigten Programmparteitag der Tiroler ÖVP und das geplante politische Schaulaufen mit CSU-Chef Markus Söder. „Was die ÖVP als neue Nord-Süd-Achse und bürgerliches Wertefundament verkauft, ist in Wahrheit eine große Verbrüderung mit jenem Markus Söder, unter dessen CSU der Nordzulauf zum Brennerbasistunnel seit Jahren ausgebremst, nachverhandelt und auf die lange Bank geschoben wird. Das ist kein Schulterschluss für Tirol. Das ist Hohn für die Menschen am Brenner, im Wipptal und im Inntal.“

Abwerzger: „Wer mit Söder den politischen Bremser des Nordzulaufs und Torpedierer einer nachhaltigen Transitlösung zu Programmpartnern macht, führt den Tirolern vor, dass die vollmundigen Transitbekenntnisse der ÖVP reine Sonntagsreden sind.“ Ebenso klar falle das Urteil über die angekündigte „Eigenständigkeit“ und die Emanzipation Mattles von Wien aus. „Los von Wien - das ist ÖVP-Inszenierung pur. Die Tiroler Volkspartei unter Mattle trägt seit Jahren bedingungslos die unsägliche Belastungspolitik der Zuckerl-Regierung im Bund mit. Mattle betreibt hier nichts anderes als lächerliche Kindesweglegung“, so Abwerzger.

Die FPÖ Tirol werde Mattles Inszenierung als das nehmen, was sie ist: den Auftakt eines Wahlkampfs der Angst. „Die Volkspartei spürt den Vertrauensverlust in der Bevölkerung, droht unter die 30-Prozent-Marke zu fallen und sucht ihr Heil in einer unseligen Verbrüderung. Die Tiroler durchschauen das. Sie wollen keine neue Achse zu Söder. Sie wollen eine Landespolitik, die Wien und München nicht hofiert, sondern in die Pflicht nimmt. Wahltag ist Zahltag“, stellt Abwerzger klar.

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