Die jüngsten Ereignisse in der Tiroler Landespolitik nimmt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger zum Anlass scharfe Kritik in Richtung der Tiroler Volkspartei zu üben: „Die letzten 20 Stunde haben gezeigt, dass Anton Mattle als Landeshauptmann kläglich gescheitert ist, und die ÖVP-SPÖ Koalition am Ende ist“, stellt Mag. Abwerzger zum nunmehr erfolgten Rücktritt der ÖVP-Sicherheitslandesrätin Mag. Astrid Mair fest.
Mag. Abwerzger erinnert an seine Position und die Haltung der Tiroler FPÖ: „Politik darf kein Selbstzeck sein, sondern erfordert Demut und Respekt gegenüber den Wähler, gerade diese Demut und diesen Respekt hat die Tiroler ÖVP unter Mattle verloren.“
Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann erinnert auch an den Rücktritt der Tiroler ÖVP-Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann vor knapp zwei Monaten. „Eine Partei, die nur mit personellen Problemen beschäftigt ist, kann nicht ein Land regieren, denn gerade die Tiroler bräuchten hundertprozentige Unterstützung, wenn man gerade die prekäre Transitpolitik als Beispiel heranzieht“, kontert Mag. Abwerzger.
Für den Tiroler FPÖ-Chef ist weiters unverständlich, dass nunmehr das Sicherheitsressort unbesetzt bleiben soll: „Die Sicherheitsagenden sind in den Landesgesetzen breit gefächert, die Bündelung dieser Agenden in einem Ressort ist wichtig und wegweisend, daher fordere ich auch weiterhin ein eigenes Sicherheitsressort in der Tirol Landesregierung.“ Mag. Abwerzger sieht auch die nunmehrige Vakanz der gesellschaftspolitischen Zuständigkeiten und des Arbeitsressort als großen Fehler: „Gerade der Arbeitsmarkt in Tirol darf kein ‚Beiwagerl‘ sein, denn gerade Mattle selbst ist bereits jetzt vollkommen überfordert, aufgrund der schwarzdominierten Ressortverteilung in seiner Landesregierung.“