Wenn AK-Präsident Zangerl, das selbsternannte schlechte Gewissen der Tiroler ÖVP, nach monatelanger Funkstille wieder an die Öffentlichkeit tritt, dann offenbar nur, um die schwarz-rote Landesregierung zu loben und gleichzeitig die FPÖ zu attackieren. „Das ist nicht nur durchschaubar, sondern auch politisch verantwortungslos“, stellt FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger klar.
Zangerl leidet offenbar an politischem Kurzzeitgedächtnis
Besonders irritierend sei, dass Zangerl offenbar völlig vergessen hat, wer in Tirol – neben der AK – jahrelang vehement für niedrigere Strompreise eingetreten ist und konsequent an der Seite der vielen Stromkunden gekämpft hat. „Es war die FPÖ, die in Zeiten einer schwarz-roten Landesregierung unermüdlich Druck gemacht hat, während ÖVP und SPÖ jede echte Entlastung blockiert haben. Wenn Zangerl das heute nicht mehr weiß, dann leidet er wohl an politischem Kurzzeitgedächtnis“, so Abwerzger.
Während die Tiroler Bevölkerung unter Rekordpreisen für Wohnen, Energie und Lebensmittel leide, verliere Zangerl kein einziges Wort über die dramatische Teuerungswelle. Dass der Präsident der Arbeiterkammer die größte Sorge der Menschen – die ungebremste Inflation – komplett ausblendet, ist ein politisches Armutszeugnis. „Wer die Realität der Arbeitnehmer so ignoriert, hat den Bezug zur Lebenswirklichkeit verloren“, so Abwerzger.
Besonders befremdlich sei Zangerls Versuch, die FPÖ als „verunsichernd“ darzustellen. Die Menschen brauchen keine Schönfärberei, sondern eine Politik, die Missstände klar benennt und Lösungen einfordert. Genau das tut die FPÖ – und genau deshalb gewinnt sie in allen Umfragen massiv an Vertrauen. „Wenn ÖVP und SPÖ gemeinsam kaum mehr Zustimmung haben als die FPÖ allein, dann sollte sich Herr Zangerl fragen, wer hier wirklich verunsichert ist“, betont Abwerzger.
Zangerls Lob für die schwarz-rote Landesregierung sei angesichts der dramatischen Lage im Gesundheitswesen völlig unverständlich. Wartezeiten explodieren, Kassenstellen bleiben unbesetzt, und die Gemeinden können die Krankenhäuser nicht mehr finanzieren. Trotzdem verteidigt Zangerl jene Parteien, die dieses Chaos zu verantworten haben. „Das ist keine Interessenvertretung für Arbeitnehmer, sondern ein Schutzschild für die ÖVP“, kritisiert Abwerzger.
FPÖ bleibt klare Stimme für die Bevölkerung
„Wir werden uns von niemandem den Mund verbieten lassen – schon gar nicht von einem AK-Präsidenten, der die Regierung lobt, während die Menschen kaum mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Die FPÖ wird weiterhin konsequent aufzeigen, Missstände benennen und Lösungen einfordern. Das ist unser Wählerauftrag – und den erfüllen wir“, schließt Abwerzger.