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13. Jänner 2026 | Landtag, Bezirke

Abwerzger: „ÖVP blockiert Wohnraum-Debatte: Tiroler FPÖ fordert endlich realpolitische Lösungen!“

Illegale Freizeitwohnsitze boomen, Luxusimmobilien stehen leer – doch die Landesregierung verweigert jede Diskussion über qualifizierte Wohnsitze und leistbares Wohnen.

Die jüngsten Meldungen über immer mehr als „Arbeitswohnsitze" getarnte illegale Freizeitwohnsitze in Tirol zeigten für FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger deutlich, wie dringend eine ehrliche und realpolitische Debatte über den Umgang mit diesen Immobilien wäre. 

Abwerzger betont, dass es wirklich „schade" sei, dass sich die ÖVP dieser wichtigen Diskussion verweigere, obwohl die Realität in Tirol längst nach praktikablen Lösungen schreie. Während Behörden beinahe wöchentlich die Benützung von Immobilien untersagen müssten, die ohne Widmung ausschließlich zu Ferienzwecken genutzt werden, bleibt die Landesregierung bei ihrer starren Haltung. 

Für Abwerzger wirft diese Situation zentrale Fragen auf, denen sich die ÖVP konsequent entzieht: Was soll mit Häusern und teuren Wohnungen geschehen, für die ein Benützungsverbot besteht? Wem hilft es, wenn diese Immobilien leer stehen und keinerlei Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes leisten? Und warum wird ein qualifizierter Wohnsitz nicht endlich besteuert, um mit den Einnahmen leistbares Wohnen - etwa Mieten um fünf Euro pro Quadratmeter - zu ermöglichen? Leerstand löse kein einziges Wohnproblem, so Abwerzger, er verschärfe es nur weiter. 

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Während Bürgermeister aus der Region Kitzbühel seit Jahren eine Teillegalisierung mit klar definierten qualifizierten Nebenwohnsitzen fordern, lehnt die Landes ÖVP jede Diskussion kategorisch ab und versteckt sich hinter Paragrafen. Das Tiroler Raumordnungsgesetz kenne zwar keinen Arbeitswohnsitz, die Realität hingegen sehr wohl. Die Landesregierung beharrt dennoch auf ihrer strikten Widmungspolitik und verweigert jede Weiterentwicklung, obwohl die Umgehungskonstruktionen längst ein eigenes Geschäftsmodell geworden sind. 

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Abwerzger fordert daher realpolitische Lösungen statt ideologischer Starrheit. Es gehe nicht um ein Aufweichen der Regeln, sondern um praktikable, kontrollierbare Modelle, die illegale Freizeitwohnsitze eindämmen, Gemeinden entlasten und gleichzeitig Wohnraum für Einheimische schaffen. „Wir brauchen Mut zur Realität", so Abwerzger, „doch die ÖVP verweigert sich dieser Debatte - und das ist für Tirol ein Schaden."

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