02. August 2026 | Landtag, Bezirke

Abwerzger: „Sämtliche Windmessungs-Pläne in der Axamer Lizum müssen sofort gestoppt werden, der Naturschutz muss klar Vorrang haben.“

FPÖ-Tirol fordert die Gemeinde auf, die Bevölkerung vollinhaltlich aufklären und verweist darauf, dass die Axamer Lizum nicht einmal in der Windenergiestudie des Landes Berücksichtigung fand.

Eine Gefahr für das Ruhegebiet Kalkkögel ortet der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger, aufgrund eines Medienberichts, wonach ein Projektant an die Gemeinde Axams herangetreten ist, um Windmessungen in der Lizum durchzuführen. „Die Aufregung innerhalb der Bevölkerung ist groß, denn die geplanten Windmessungen sollen in nächste Nähe zum kostbaren Ruhegebiet und Naturjuwel Kalkkögel durchgeführt werden, es braucht von Seiten der Gemeinde klare Ansagen und vor allem eine rasche Aufklärung der besorgten Bevölkerung“, erörtert Mag. Abwerzger in einer ersten Reaktion.

„Die Bevölkerung und die Naturschützer sind mit Recht besorgt, will doch Tirols ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle die Windkraftnutzung permanent forcieren, ohne Rücksicht auf Studien, die klar belegen, dass alpine Windparks vor allem für die Fauna eine große Gefahr darstellen. “, konkretisiert Mag. Abwerzger.

Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann ist klar: „Sämtliche Pläne für Windmessungen müssen sofort gestoppt werden, bzw. eingestellt werden, denn der Naturschutz muss Vorrang haben.“

Mag. Abwerzger verweist darauf, dass die FPÖ die Windenergienutzung im alpinen Raum äußerst kritisch betrachtet: „Tirol ist nicht der geeignete Standort, mir fallen keine Orte in Tirol ein, an denen Windkraft mit der Natur kompatibel wäre und noch dazu einen entsprechenden wirtschaftlichen Nutzen hätte.“

© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.