Abwerzger: „Sozialromantik und heile Welt Mentalität rettet kein Kind aus Not, Gefahr und Suchtmittelabhängigkeit.“

FPÖ-Landesparteiobmann zeigt sich über Haltung der Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft bzgl. Senkung der Strafmündigkeit von Kindern und Jugendlichen in Österreich verwundert.

Die vom Vorarlberger Landeshauptmann Mag. Markus Wallner neu angefachte Debatte um die Senkung der Strafbarkeitsgrenze in Österreich auf 12 Jahr nimmt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger zum Anlass wiederholt auf die Brisanz, Dringlichkeit und die Notwendigkeit hinzuweisen. Er weist diesbezüglich darauf, dass sich heute die Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft mit den sonstigen Anwaltschaften, in den Bundesländern, sich gegen Senkung der Strafmündigkeit von Kindern und Jugendlichen in Österreich ausgesprochen haben.

„Es ist die Realität, dass es immer jüngere Täter gibt, daher muss man ernsthaft diskutieren, ob die Strafbarkeitsgrenze von derzeit 14 Jahren herabgesenkt wird, Allerdings bedarf es dann auch einer grundlegenden Reform im Jugendstrafrecht, lediglich die Herabsetzung wird zu wenig sein“, stellt Mag. Abwerzger dezidiert fest. „Jugendliche, bzw. sogar Kinder werden halt schon früher reifer, aber leider auch früher straffällig, was die Schattenseite ist, aber bisher muss man oft tatenlos zusehen“, erinnert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann, der anfügt: Bei einer Senkung des Strafalters könnte man früher ansetzen, denn je früher professionell geholfen wird, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Betroffenen aus dem Drogenmilieu den Ausstieg finden.“

Für Mag. Abwerzger steht fest: „Sozialromantik und heile Welt Mentalität rettet kein einziges Kind aus Not, Gefahr und Suchtmittelabhängigkeit, das sollte vor allem die Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft bedenken, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen tagtäglich die Realität mit.“

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