22. September 2026 | Landtag

Abwerzger: „SPÖ-Ministerin ignoriert Tirol und ÖVP Mattle und SPÖ Wohlgemuth stehen hilflos an der Seitenlinie!“

Wer Gerichte schließt, schließt den Staat vor den Bürgern. Die Rechnung aus Wien zahlen wieder die Tiroler.

„SPÖ-Justizministerin Sporrer hat Tirol nicht nur die kalte Schulter gezeigt, sie hat der Bevölkerung und den gewählten Gemeindevertretern offen signalisiert, dass regionale Anliegen in Wien störend sind. Dass Landeshauptmann Anton Mattle und sein SPÖ Stellvertreter Wohlgemuth diesen Affront erst in letzter Minute abwenden mussten und das Treffen danach ohne jedes Ergebnis endete, entlarvt die Hilflosigkeit der ÖVP-SPÖ Landesregierung: Sie haben nicht einmal die Kraft, vier Tiroler Bezirksgerichte zu schützen“, erklärt FPÖ-Landesparteiobmann und Klubobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger.

„Eine Bundesministerin, die gewählte Bürgermeister nicht empfangen will, weil ihr regionale Interessen unbequem sind, tritt den Föderalismus mit Füßen. Das ist Wiener Zentralismus in Reinkultur und ein Schlag ins Gesicht des ländlichen Raums“, so Abwerzger. SPÖ-Minister treten den Föderalismus mit Füßen und die Tiroler SPÖ schweigt. Kein Wort der Landespartei zur eigenen Ministerin. Offenbar gilt Parteidisziplin in der Babler SPÖ mehr als das Interesse der eigenen Bevölkerung. Steuergeld in Standorte stecken und sie kurz darauf dichtmachen zu wollen, ist nicht nur wirtschaftlicher Unsinn. Es ist ein Hohn gegenüber den Steuerzahlern“, betont Abwerzger.

Ebenso scharf richtet Abwerzger den Blick auf die ÖVP: „LH Mattle formuliert schöne Sätze über Bürgernähe und warnt davor, Entscheidungen über die Köpfe der Regionen hinweg zu treffen. Doch in Wien sitzt seine eigene Partei mit am Tisch. Wer den Kanzler stellt und trotzdem tatenlos und hilflos an der Seitenlinie steht, während Tirol Stück für Stück entkernt wird, hat als Anwalt des Landes versagt.“

„Tirol ist kein Selbstbedienungsladen für Wiener Sparpläne. Wer tiefgreifende Einschnitte in die regionale Infrastruktur plant, muss sich den Menschen vor Ort stellen und nicht Termine absagen, weil ihr der berechtigte Unmut der Bürgermeister unbequem ist. Die FPÖ wird diesen Kampf noch lange nicht aufgeben. Die Rechnung aus Wien dürfen nicht wieder die Tiroler zahlen“, so Abwerzger.

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