Die Debatte über eine geförderte Absicherung der Flugverbindung nach Wien zeigt für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger, dass es keine Denkverbote in der Causa Erhalt und Stärkung des Innsbrucker Airports geben darf. „Die Ist-Situation ist unbefriedigend, der Flughafen wirtschaftet positiv, aber gerade nachdem die Frankfurt-Verbindung nicht wieder aufgenommen werden und die Wien-Verbindung immer mehr sprichwörtlich in der Luft hängt, darf die Bundesregierung nicht einfach zusehen, wie die internationale Erreichbarkeit Tirols schrittweise schwächer wird“, stellt Mag. Abwerzger eingangs fest.
Mag. Abwerzger führt aus: „Der Antrag unserer Fraktion im Nationalrat fordert klar die Schaffung der Voraussetzungen für eine gemeinwirtschaftliche Verpflichtung, also eine Public Service Obligation. Dabei wird nicht ein bestimmter Konzern begünstigt, sondern eine konkrete Verkehrsleistung auf einer bestimmten Strecke definiert. Falls kein Luftfahrtunternehmen diese Strecke zu den festgelegten Mindestanforderungen eigenwirtschaftlich bedient, muss es eine transparente und diskriminierungsfreie Ausschreibung geben. Wer den Zuschlag erhält, hängt von Angebot, Preis, Qualität und Verlässlichkeit ab.“
Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann widerspricht diesbezüglich dem Tiroler ÖVP-Wirtschaftslandesrat, Mario Gerber, der nur den Bund gefordert sieht: „Wer die Public Service Obligation für Flugverbindung zum Innsbrucker Flughafen zahlt muss letztlich egal sein, denn der wirtschaftliche Nutzen und die Rendite ist letztlich immens höher“, so Mag. Abwerzger, der auch das Land diesbezüglich nicht ausschließt.
„Die Geschäftszahlen belegen klar, der Flughafen Innsbruck hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 44,8 Mio. Euro erzielt und damit ein Plus von 6,8 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor eingefahren. Wer den Innsbrucker Flughafen in Frage stellt, hat von Wirtschaft und Tourismus keine Ahnung und schwächt auch den Bildungs- Wissenschaftsstandort Tirol. Innsbrucker ist mehr als nur eine Charterdestination für Urlaubsflieger“, erinnert der Tiroler FPÖ-Chef.
Foto © Flughafen Innsbruck