18. September 2026 | Landtag

Abwerzger: „Zangerl hat recht, aber 250 Euro Heizkostenzuschuss sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Weg mit der CO2-Steuer!“

Tiroler FPÖ-Chef kritisiert scharf die Haltung von Landeshauptmann Anton Mattle. Der Verweis des Landes auf den Heizkostenzuschuss von 250 Euro für einkommensschwächere Haushalte sei unzureichend

FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger stellt sich hinter die heutige Warnung von AK-Präsident Erwin Zangerl vor explodierenden Heizölkosten in Tirol. Gleichzeitig macht Abwerzger klar: Eine bloße Überprüfung der CO2-Bepreisung und der Landes-Heizkostenzuschuss reichen nicht. „Wenn eine Tankfüllung für einen 3.000-Liter-Tank rund 5.700 Euro kostet, ist das für viele Familien, Pensionisten und Arbeitnehmer nicht mehr leistbar. AK-Präsident Zangerl spricht aus, was tausende Tiroler Haushalte täglich spüren. Wohnen und Heizen sind Grundbedürfnisse. Wer das ignoriert, treibt Menschen in die Energiearmut“, so Abwerzger.

Abwerzger unterstütze die Forderung nach rascher Entlastung, mehr Transparenz bei der Preisbildung und einer Begrenzung außergewöhnlicher Margen. In einem Punkt gehe die AK aber nicht weit genug: „Die CO2-Steuer darf nicht bloß überprüft oder ausgesetzt werden. Sie muss ersatzlos gestrichen werden. Diese Abgabe ist eine Strafsteuer auf das Heizen, Fahren und Wirtschaften. Seit dem Wegfall des Klimabonus kassiert der Bund, ohne den Menschen etwas zurückzugeben. Das ist sozial ungerecht und wirtschaftspolitisch kurzsichtig.“

Scharf kritisiert der FPÖ-Chef die Haltung von Landeshauptmann Anton Mattle. Der Verweis des Landes auf den Heizkostenzuschuss von 250 Euro für einkommensschwächere Haushalte sei unzureichend. „Was an der Zapfsäule gilt, gilt erst recht beim Heizöltank. Wer im Winter heizen muss und keine realistische Alternative zur Ölheizung hat, darf nicht zur Melkkuh einer ideologischen Klimapolitik gemacht werden. In Tirol stehen Zehntausende Ölheizungen. Diese Menschen können die Anlage nicht von heute auf morgen tauschen“, betont Abwerzger.

„Als Landeshauptmann hat er die Pflicht, in Wien die ersatzlose Streichung der CO2-Steuer, die Senkung der Mineralölsteuer und eine wirksame Kontrolle der Raffineriemargen einzufordern. Es braucht keine neuen Ankündigungen und kein Monitoring. Es braucht den politischen Willen, die Bürger zu entlasten. Heizen darf in Tirol kein Luxus werden. Die FPÖ steht an der Seite der Arbeitnehmer, Pensionisten und Familien und nicht an der Seite einer Bundes- und Landesregierung, die beim Abkassieren schnell und beim Entlasten untätig ist“, so Abwerzger abschließend.

© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.