Tirols FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger reagiert scharf auf die jüngsten Aussagen von ÖVP LH Mattle und Landesrätin Hagele zum Start des sogenannten Rechts auf Kinderbildung und Kinderbetreuung. Was Schwarz-Rot als Wahlfreiheit und als Rezept gegen die Abwanderung aus den Dörfern verkauft, entlarvt sich als schönfärberische Inszenierung.
Abwerzger: „Viele Eltern sind gegen ihren Wunsch gezwungen Ihre Kinder in Fremdbetreuung zu geben, weil sie sich die Betreuung daheim schlicht nicht leisten können. Wenn ich aus finanziellen Gründen keine andere Wahl habe, ist das keine Wahlfreiheit. Punkt.“
„Kindererziehung ist Arbeit, und zwar gerade auch dann, wenn sie daheim geleistet wird. Eltern sind tagtäglich Manager, Krankenpfleger, Nachhilfelehrer in einer Person. In Österreich verdient beinahe „jeder“ mit der Kindererziehung Geld, außer die Eltern. Dabei ist das so ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. Das ist nicht hinnehmbar. Wir Freiheitlichen wollen, dass Eltern tatsächlich wählen können: Einrichtung oder Betreuung in der Familie. Dafür braucht es ein Elterngeld für die Betreuung der Kinder daheim bis zum dritten Lebensjahr in Höhe der Mindestsicherung. Nur dann ist die Entscheidung keine Zwangsentscheidung aus dem Haushaltsbuch,“ betont der FPÖ-Landesparteiobmann.
Abwerzger abschließend: „Wer die Leute im Dorf halten will, muss Familien stärken, nicht einfach Betreuungsplätze vermitteln. Echte Wahlfreiheit schaut anders aus. Die FPÖ steht für ein Elterngeld bis zum dritten Lebensjahr in Höhe der Mindestsicherung, damit Kinder und Beruf keine Gegensätze bleiben.“