FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger ortet in der Forderung von Landeshauptmann Anton Mattle nach einer amtlichen Preisuntersuchung beim Sprit als reines Ablenkungsmanöver. Statt Showpolitik sei eine konkrete Entlastung für die Tiroler dringend notwendig.
„Ich dachte eigentlich, die Showpolitik der Landesregierung hätte ihren Höhepunkt bereits überschritten. Die nunmehrige Forderung von ÖVP-Landeshauptmann Mattle schlägt in dieser Hinsicht aber alles“, so Abwerzger. Dass der Landeshauptmann die Bundesregierung auffordert, für Tirol eine amtliche Preisuntersuchung nach dem Preisgesetz einzuleiten, sei kein Handeln, sondern ein weiterer sinnloser Brief nach Wien. „Ein Landeshauptmann wird nicht fürs Briefe-Schreiben nach Wien bezahlt, sondern für tatsächliche Handlungen, die die Tiroler entlasten. Wer nach Monaten der Ideen- und Handlungslosigkeit bei Rekordpreisen an der Zapfsäule nur eine Untersuchung beantragt, liefert den Menschen keine Entlastung, sondern eine reine Überschrift“, stellt Abwerzger klar.
Mattle kritisiert zu Recht das West-Ost-Gefälle und höhere Spritpreise in Tirol. Aber, für Abwerzger ist das zu wenig und zu spät. Die Tiroler spüren die Belastung nicht erst seit gestern, beim Tanken, beim Wohnen und im Geldbörserl. „Wenn der Landeshauptmann schon Briefe nach Wien schreiben will, dann soll er sich dort auch für niedrigere Mieten und höhere Löhne einsetzen. Selbst bekommt er das offenbar in Tirol nicht mehr auf die Reihe“, so Abwerzger.
Abwerzger fordere statt Ankündigungen handfeste Entlastung: weniger Abgabenbelastung beim Treibstoff, den Abbau von Tirol-Aufschlägen bei Energie, Wohnen und Mobilität sowie eine Landespolitik, die die Kaufkraft der Pendler, Familien und Betriebe tatsächlich stärkt, statt sich hinter Prüfaufträgen zu verstecken.