26. Mai 2026 | Landtag, Bezirke

Abwerzger zum Transit-Forderungspapier von Mattle und Wipptalern: Gut und recht – aber Bund und NEOS müssen jetzt mitziehen!

Ein Papier nach Wien, Berlin, Rom und Brüssel reicht nicht. Tirol muss endlich die Zähne zeigen. Die bestehenden Verbote müssen nicht nur ‚beibehalten‘, sondern konsequent kontrolliert und bei Bedarf verschärft werden

„Die Wipptaler Bürgermeister und LH Mattle haben heute genau das gefordert, was die FPÖ Tirol seit Jahren unermüdlich einfordert: Schluss mit der Transit-Lawine, Beibehaltung aller Fahrverbote, echte Kostenwahrheit auf der Straße und kein weiterer Ausbau der A13. Wir begrüßen, dass die ÖVP dominierte Landesregierung endlich nachzieht – auch wenn es nur ein Papier ist“, stellt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger klar.  

Dieses Forderungspapier sei leider auch ein Eingeständnis des jahrelangen ÖVP-Versagens. Seit Jahren steigen die Transit-Zahlen, die Belastung für Mensch, Natur und Infrastruktur werden immer unerträglicher. Die ÖVP habe in Innsbruck und Wien jahrelang zugeschaut, statt zu handeln. Statt Notmaßnahmen gab es schöne Worte und Pilotprojekte. Jetzt, kurz vor der großen Brenner-Demo, die die FPÖ von Anfang an unterstütze, werde plötzlich medienwirksam der Schulterschluss mit den Wipptalern inszeniert.  

Abwerzger: „Ein Papier nach Wien, Berlin, Rom und Brüssel reicht nicht. Tirol muss endlich die Zähne zeigen. Die bestehenden Verbote müssen nicht nur ‚beibehalten‘, sondern konsequent kontrolliert und bei Bedarf verschärft werden. Die Maut muss sofort und massiv steigen – nach Schweizer Vorbild, ohne Ausnahmen für ausländische Frächter. Der BBT-Zulauf muss kommen, aber nicht als Almosen der Bundes-ÖVP, die mit Tiroler Mauteinnahmen in Wien haushaltet, statt sie zweckgebunden in die Schiene zu investieren. Ansonsten bleibt LH Mattle wohl der bestbezahlteste Briefträger Tirols!“  

„Die Bundesregierung und auch die NEOS haben sich aus dem gemeinsamen Kampf gegen den Transit verabschiedet, jetzt muss LH Mattle tätig werden und beweisen, dass Tirol in Wien noch gehört wird. Ansonsten muß der gemeinsame Kampf gegen den Transit wohl noch vor Verkündigung des EUGH Urteils begraben werden“, so Abwerzger.

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