„Die FPÖ setzt der Erbschaftssteuer ein klares und eindeutiges Nein entgegen. Wer jetzt, wie LH-Stv. Wohlgemuth (SPÖ) wieder einmal die Steuerschraube anziehen will, der hat den Ernst der Lage nicht verstanden. Österreich hat kein Einnahmenproblem – der Staat gibt schlicht und einfach zu viel aus. Statt hart arbeitende Familien, Bauern und Betriebe mit einer neuen Steuer zu bestrafen, muss endlich bei den Ausgaben substantiell gespart werden“, erklärt FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger.
Die aktuelle Debatte um eine Erbschaftssteuer, die von SPÖ und Grünen forciert und von der ÖVP offenbar toleriert wird, sei ein Frontalangriff auf den Mittelstand, die Landwirtschaft und tausende Familienbetriebe. Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) agiere als derzeitiger Vorsitzender der LH Konferenz gegenüber seiner Bundesregierung aber einmal mehr viel zu zaghaft und handzahm. Das ist zu wenig.
„Gerade in Tirol mit unseren hohen Grund- und Immobilienpreisen würde eine solche Steuer für viele eigentümergeführten Betriebe und Familienunternehmen existenzbedrohend sein. Das ist ein Angriff auf all jene, die sich über Generationen hinweg Eigentum und Lebensgrundlage aufgebaut haben“, so Abwerzger.
Abwerzger an die Adresse Wohlgemuths: „Der Sozialstaat wird nicht durch neue Steuern auf Erbschaften gerettet, sondern durch eine vernünftige Ausgabenpolitik. Wir brauchen keine ‚maßvollen Beiträge von Überreichen‘, wie es die SPÖ schönredet – wir brauchen einen Staat, der endlich aufhört, Geld mit vollen Händen auszugeben. Die FPÖ steht an der Seite der Bevölkerung, der Familienbetriebe und aller, die etwas aufgebaut haben und aufbauen wollen. Eine Erbschaftssteuer ist der falsche Weg und wird von uns Freiheitlichen konsequent abgelehnt“.