„Die Empfehlung des LRH im Jahr 2007, eine eigene Betriebsgesellschaft für die Gruppe der Landesmuseen einzurichten, war grundsätzlich eine richtige. Nur hat das Land aufgrund diverser Fehlentscheidungen und Mangels Kontrolle ein teures Schlamassel angerichtet“, kritisiert die Tiroler FPÖ-Kultursprecherin LAbg. DI Evelyn Achhorner.
Der erste Fehler war, den Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum nicht vollumfänglich zu übernehmen und abzukaufen. Weiters gab es jahrelang ein Kompetenzwirrwarr und einen Rückstand an Instandhaltungsarbeiten, was schlussendlich einen Neubau erzwungen hat. Auch das Sammlungsmanagment, wo es um viel Geld und hohe Werte geht, wurde weiter vom Verein betrieben, leider zum Schaden für das Land.
Achhorner konkret: „Der Hauptgrund für die Verfehlungen und Geldverschwendungen lag an den fehlenden Kontrollmechchanismen. Dieses Konstrukt hat die ÖVP im Land zu verantworten, Steuergelder fließen und flossen in Gesellschafts-Konstrukte und keiner kennt sich mehr richtig aus.“