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Achhorner: „Das Land Tirol verpasst Jahrhundert- Chance bei der Achenseebahn."

Die Achenseebahn hätte das erste Weltkulturerbe in Westösterreich werden können.

„LH Günther Platter trifft eine touristische Fehlentscheidung nach der anderen und

Tiroler Kulturgüter interessieren ihn genau gar nicht,“ hält die FPÖ Bau-, Verkehrs- und Kultursprecherin im Tiroler Landtag, LAbg. DI Evelyn Achhorner, in einer Aussendung fest. In Österreich gibt es zwölf ‚Weltkulturerbestätten‘, aber keine in Tirol und Vorarlberg. Nun hätte man die Riesenchance gehabt, die Achenseebahn zum historischen Kulturgut zu machen und diese in ihrer ursprünglichen Form der Nachwelt zu erhalten. „Es gibt kaum technische Kulturgüter (Technical Sites) als Kulturerbe und die Achenseebahn ist weltweit die einzige und älteste Zahnradbahn, welche seit 1889 bis heute ausschließlich mit kohlebetriebenem Dampf und mit originalem Lokmaterial betrieben wird. Dies sowohl in den Zahnstangen- wie den Adhäsionsabschnitten. Die Bahn ist somit ein wertvolles und schützenswertes Tiroler Kulturgut“, konkretisiert DI Achhorner.


Diese Chance würde Tirol touristisch 250.000 Gäste im Jahr mehr bringen, „denn Eisenbahn Fans kommen aus der ganzen Welt extra zu so einer besonderen Bahn. Nicht nur die Strecke und das Zugmaterial auch die Remise mit Maschinen im Originalzustand sind eine Weltbesonderheit“, so die FPÖ-Politikerin. Nun habe man aber begonnen, Betonschwellen zu versetzen, die dem Denkmalschutz und dem Originalzustand dieser einzigartigen Infrastruktur entgegenstehen. „Die historisch wertvollen Loks werden durch den harten Untergrund auf Betonschwellen mit wenig Schotterunterlage bald zerstört werden“, warnt DI Achhorner. 

„Die Achenseebahn, als authentisches Beispiel für die europäische Industriegeschichte, ist die einzige öffentliche Eisenbahn der Welt, die seit ihrer Eröffnung im Jahr 1889 die gesamte Ausrüstung eines Eisenbahnsystems aus dem späten 19. Jahrhundert noch nutzt. Was will man mehr als so ein Zeugnis unserer gemeinsamen Vergangenheit, Erinnerung und Identität. Tirol hätte so endlich wieder touristisch punkten können“, schließt die FPÖ-Landtagsabgeordnete.

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