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Achhorner: „Den Beamten im Gesundheitsministerium ist wohl die Arbeit am Bau völlig fremd. Bauarbeiter müssen harte Arbeit leisten, da braucht es Luft zum Atmen.“

FPÖ-Wohnbau- und Bautensprecherin im Tiroler Landtag fordert Änderungen der FFP2 Bestimmungen am Bau.

Die FPÖ-Wohnbau- und Bautensprecherin im Tiroler Landtag, LAbg. DI Evelyn Achhorner, übt Kritik an den neuen Pandemie-Einschränkungen am Bau. „Natürlich müssen auch am Bau Regeln eingehalten werden, aber jetzt begibt man sich auf ein Niveau, das nicht nur praxisfern, sondern extrem wirtschaftsgefährdend ist“, hält DI Achhorner fest. „Bis jetzt hat es im Infektionsverlauf noch nie Auffälligkeiten oder Cluster am Bau gegeben. Und genau hier werden die Regeln verschärft, denn das Tragen von FFP2 Masken auch im Freien ist der Gipfel von unsinnigen Vorschriften dieser Tage. Den Beamten im Gesundheitsministerium ist wohl die Arbeit am Bau völlig fremd. Bauarbeiter müssen harte Arbeit unter harten Bedingungen leisten, da braucht es Luft zum Atmen“, führt die FPÖ-Politikerin ins Treffen, die darauf verweist, dass auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in anderen Branchen, wie beispielsweise dem Handel, unter der FFP2 Maskenpflicht leiden.

DI Achhorner fordert eine sofortige Änderung: „Als Mindestmaß müsste die Vorschrift nach 70 Minuten eine Maskenpause von 30 Minuten einzulegen, eingehalten werden, Die Umsetzung am Bau wären Pausen von zwei Stunden - 4 x 30 Minuten - am Tag, was nicht praktikabel ist, außer man will den letzten funktionierenden Wirtschaftszweig auch noch ruinieren.“ Sie verweist darauf, dass einzig die Bauwirtschaft von Anbeginn der Pandemie die Wirtschaft am Laufen gehalten hat, „ansonsten wäre das System schon lange zusammengebrochen.“

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