Die FPÖ-Verkehrssprecherin LAbg. DI Evelyn Achhorner fordert mittels Dringlichkeitsantrags die Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung für die sofortige Abschaffung der Flugabgabe einzusetzen, um den Flughafen Innsbruck wirtschaftlich zu stärken.
„Die Flugabgabe ist ein reiner Standortkiller. Die Steiermark, Wien und Niederösterreich haben längst erkannt, dass diese Abgabe Arbeitsplätze gefährdet, den Wirtschaftsstandort schwächt und Reisende unnötig belastet. Johanna Mikl-Leitner hat sie treffend als ‚Schildbürgerstreich‘ bezeichnet. Tirol darf hier nicht zuschauen, während der Bund weiter abkassiert“, so Achhorner.
Achhorner verweist auf die schwierige Lage des internationalen Luftverkehrs und die zentrale Bedeutung des Innsbrucker Flughafens für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Tirol. 2025 fertigte der Airport 882.876 Passagiere ab und erzielte einen Umsatz von 44,8 Millionen Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von 7,7 Millionen Euro. Trotz positiver Entwicklungen bleibt die Anbindung an internationale Drehkreuze herausfordernd. Eine zusätzliche Belastung durch die Flugabgabe (bis zu 30 Euro auf Kurzstrecken) schwächt die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Flughäfen im benachbarten Ausland weiter.
„Gerade für Tirol als international bedeutenden Tourismusstandort ist eine starke Luftanbindung unverzichtbar. Die Landesregierung muss jetzt klar Position beziehen und den Druck auf den Bund erhöhen, so wie es andere Bundesländer bereits tun. Die Abschaffung der Flugabgabe wäre ein klares Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit und würde dem Flughafen Innsbruck sowie der gesamten Region Rückenwind geben“, fordert Achhorner.
(Bild KI-generiert)