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Achhorner: „Für eine Leerstandsabgabe fehlt in Tirol und speziell in Innsbruck die Datengrundlage.“

FPÖ fordert, dass die Wohnungsstruktur überdacht werden muss.

„Für eine Leerstandsabgabe fehlt in Tirol und speziell in Innsbruck die Datengrundlage,“ erörtert die Wohnbausprecherin und Abgeordnete im Tiroler Landtag DI Evelyn Achhorner in einer Aussendung. „Trotzdem hat man das Gesetz im Tiroler Landtag verabschiedet, gegen unsere Stimmen“, fügt sie hinzu.

DI Achhorner verweist darauf, dass man eine interessante Datengrundlage finden würde, nämlich in den Statistischen Quartalsblättern der Stadt Innsbruck vom Jahr 2019 (04/2019) bezüglich dem Olympischen Dorf und vom Jahr 2021 (03/2021) im Bereich Hötting West. „Der Gebäude- und Wohnungsregister ist sehr genau in diesen Stadtteilen. Man sieht darin klar, wie viele große Wohnungen halb leer stehen, also als strukturell unterbesetzt bezeichnet werden können. 47 Prozent aller Wohnungen im O-Dorf sind unterbelegt. Im Gebiet Technik-Peerhöfe sind es über 30 Prozent aller Wohnungen. Je grösser eine Wohnung, desto höher ist die Unterbelegung. Das geht bis zu über 60 Prozent der 5-Zimmer-Wohnungen und 77 Prozent aller 6-Zimmer-Wohnungen“, zitiert die FPÖ-Politikerin aus der Statistik.

Für DI Achhorner ist klar, dass kleine Wohnungen teurer sind als Große, daher will natürlich niemand tauschen oder übersiedeln. „Anstatt viele Neubauwohnungen zu fordern, sollte die Wohnungsstruktur in Innsbruck überdacht werden“, schlussfolgert die FPÖ-Landtagsabgeordnete.

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