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10. August 2019

Achhorner: „Mehr Wohnbau bedeutet nicht, dass das Wohnen dadurch billiger wird.“

FPÖ-Wohnbau- und Bautensprecherin im Tiroler Landtag übt Kritik an Aussagen von Landesrat Mag. Tratter.

Für FPÖ-Wohnbau- und Bautensprecherin im Tiroler Landtag LAbg. DI Evelyn Achhorner geht die derzeitige politische Diskussion zwischen LR Mag. Johannes Tratter und der Liste Fritz völlig am Thema leistbarem Wohnen vorbei. „Die Debatte zeugt nur vom Unverständnis der Gegebenheiten des Bau- und Wohnungsmarktes. Es geht nicht darum, ob 3.000 oder 3.600 ha gewidmetes Bauland bestehen“, erläutert DI Achhorner. „Erstens sind die Baulandreserven nicht dort, wo es Bedarf gäbe, und wo die Menschen leben wollen. Der Großteil ist nämlich räumlich im Außerfern und in Osttirol“, konkretisiert die FPÖ-Politikerin. „Zweitens bedeutet mehr Mobilisierung von Grundstücken auch nicht mehr günstige oder gar billige Wohnungen. Die Baukosten sind einfach bei großer Nachfrage und guter Bauqualität viel zu hoch. Und die Grundstückskosten hingegen müssten begrenzt werden, was einem Eingriff ins Eigentum bedeuten würde.“ Für DI Achhorner steht hingegen fest: „Baulandreserven sind oft auch Reserven für Kinder und nachfolgende Generationen.“ Die FPÖ-Wohnbau- und Bautensprecherin bringt auch den Naturschutz ins Spiel: „Grüne Flächen sind die für unsere Fauna- und Flora extrem wichtig sind. Angesichts der ständigen Forderung nach Klimaschutz sollten daher nicht Versiegelung und Verbauung gefördert werden.“

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