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Achhorner: „Retten, was zu retten ist."

FPÖ-Verkehrs- und Kultursprecherin im Tiroler Landtag verweist auf Kulturgüter, die in Gefahr sind.

„Hinter den schönen Worten der Tiroler Kulturpolitik stehen in der Realität Unkenntnis, Unwillen und Unvermögen. An der Spitze steht die Kulturlandesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader“, steht für die FPÖ-Verkehrs- und Kultursprecherin im Tiroler Landtag, DI LAbg. Evelyn Achhorner fest und listet auf: „Beim Barocksaal im ehemaligen Hotel Europa war sie zu spät, jetzt ist er zerstört. Bei der Achenseebahn weiß sie entweder nicht Bescheid, oder es ist ihr egal.“

„Die Bahn ist ein eisenbahnhistorisches Kulturgut, einmalig auf der Welt. Darum soll es zum Weltkulturerbe werden, besser heute als morgen. Jedes Land auf der Welt würde sich darüber freuen. Wenn die Bahn auf Heizöl umgerüstet ist, ist sie technisch und denkmalschützerisch zerstört.

Beim Widum Lueg in Gries am Brenner schaut sie zu, wie es  verfällt, ohne sich je dafür interessiert zu haben. Das Gasthaus Lueg musste einem  Gewerbegebiet weichen“, listet DI Achhorner auf.

„Es hat sie nicht gekümmert. Hier ginge es um das ganze Ensemble, den historischen Boden in der Brenner Gegend, wo schon die Römer ihre Spuren hinterlassen haben. Die Liste ist durch zerstörte Dorfkerne, Landschaften usw. unendlich verlängerbar. Ob unter Denkmalschutz oder nicht, der Wert von Gebäuden und Ensembles für die Tiroler Geschichte ist unbezahlbar und unwiederbringlich, wenn diese Stätten einmal zerstört sind“, hält DI Achhorner fest.

Die FPÖ-Politikerin abschließend: „Die Kulturreferentin des Landes Tirols muss sich endlich angesprochen fühlen und Verantwortung für unsere Kulturgüter übernehmen, sonst ist sie am falschen Platz."

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