„Unabhängig von allen Diskussionen über die Kostenwahrheit des Straßengüterverkehrs ist die ständig geforderte Verlagerung auf die Schiene nichts als leeres Gerede. Auch wenn ein Frächter wirklich verlagern wollte, kann er es nicht. Mangels Logistik, fehlender Kapazitäten und einer völlig unpassenden Kostenstruktur ist die Schiene derzeit schlicht keine gangbare Alternative zur Straße“, stellt die Tiroler FPÖ-Verkehrssprecherin LAbg. DI Evelyn Achhorner klar.
Selbst der bekannteste Pionier der Güterverlagerung, das Tiroler Traditionsunternehmen Nothegger, musste sich letztlich geschlagen geben. „Wenn selbst ein Vorreiter der Branche scheitert, dann zeigt das deutlich: Die Politik verspricht viel, liefert aber nichts“, so Achhorner.
Besonders scharf kritisiert die FPÖ-Verkehrssprecherin Landesrat Zumtobel: „Er gibt an, die besten Beziehungen zur ÖBB zu haben – und bringt trotzdem keine brauchbaren Angebote oder echten Alternativen zur Straße zusammen. Stattdessen wird auf den Brennerbasistunnel gewartet. Das ist wie Warten auf Godot: viel Versprechungen, null Ergebnisse.“
Achhorner weiter: „Diese Dampfplauderei bringt keine Lösung für die täglichen Belastungen der Tiroler Bevölkerung durch den Transitverkehr. Am Ende sind wir wieder einmal auf den Goodwill der EU angewiesen. Mangels eigener Ideen und Tatkraft müssen wir tatenlos und hilflos auf den nächsten Transitentscheid aus Brüssel warten.“
Die FPÖ Tirol fordert statt weiterer schöner Sonntagsreden eine ehrliche Verkehrspolitik, die die Realität anerkennt und nicht auf illusorische Schein-Lösungen setzt.