28. August 2026 | Bezirke

Dengg: „Einzig die FPÖ hat sich am Patscherkofel nicht versündigt“

FPÖ sieht sich in Patscherkofelkritik bestätigt und fordert politische Konsequenzen

Der Neubau der Patscherkofelbahn ist eine unendliche Geschichte und nun um ein weiteres unrühmliches Kapitel reicher. Die FPÖ sieht sich in ihrer Kritik abermals bestätigt.  Wir waren die Einzigen, die von Beginn an skeptisch waren und ein ums andere mal bestätigt wurden, so wie jetzt auch wieder", hält FPÖ-Klubobfrau Andrea Dengg fest.

Rudi Federspiel wurde wüst beschimpft und als Nestbeschmutzer bezeichnet. Sogar eine Anzeige gab es wegen eines Plakats in Igls, das vor 70 Millionen Euro Kosten warnte.  Wie sich jetzt herausgestellt hat, haben wir mit unseren Warnungen noch untertrieben. Wie wir nun endlich wissen, handelt es sich um knapp 84 Millionen Euro Steuergeld, die hier versenkt wurden", so Dengg und weist weiter darauf hin, dass es bis heute keine politischen Konsequenzen gab:  Das liegt wohl daran, dass ausnahmslos alle Parteien bis auf uns Freiheitlichen sich hier mitschuldig gemacht haben."

Besonders in der Pflicht sehen die Freiheitlichen Vizebürgermeister Georg Willi und Johannes Anzengruber. „Vor allem Willi hat in seiner Zeit als Bürgermeister mit Untätigkeit geglänzt - auch beim Patscherkofel. Die völlige Kostenentgleisung hat also er zu verantworten. Sein Partner Anzengruber war ebenfalls bei allem dabei und sagt bis zum heutigen Tag kein Wort", erinnert Dengg.

Wer nun allerdings glaubt, das Kapitel sei nun geschlossen, hat weit gefehlt. „Die Endabrechnung werden wir erst nächstes Jahr erhalten und dann kommt noch der Follow-up-Bericht, den wir dann im Jahr 2028 erwarten dürfen. Bis wir also dann endgültig wissen, was bei dieser Patscherkofelbahn-Farce alles gespielt wird, fließt noch viel Wasser den Inn entlang", so Dengg abschließend.

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