01. April 2026 | Bezirke

Dengg: „Tatenlosigkeit der Regierung kostet Leben“

FPÖ fordert Umsetzung von Präventivmaßnahmen, um Suchterkrankungen zu vermeiden und beherzten Kampf gegen den Drogenhandel

Nach dem tragischen Drogentod dreier Jugendlicher in Innsbruck, darunter ein erst 13-jähriges Mädchen, herrscht tiefe Bestürzung in der Öffentlichkeit. Die Freiheitlichen fordern angesichts dieser Eskalation sowie der jüngsten Kriminalstatistik, die einen massiven Anstieg bei strafunmündigen Tätern zeigt, eine konsequente Null-Toleranz-Politik und die Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre. Nur so kann der Missbrauch von Kindern durch skrupellose Drogenringe wirksam bekämpft werden. „Wir fordern neben einem beherzten Kampf gegen den Drogenhandel auch eine echte Präventivstrategie, vor allem für Jugendliche und Kinder", erklärt FPÖ-Klubobfrau Andrea Dengg.

Obwohl die neue „Caprese-Regierung“ die Suchtprävention großspurig in ihrem Koalitionspapier festgeschrieben hat, herrscht in der Realität Stillstand. Besonders beschämend: Ein entsprechender FPÖ-Antrag von Rudi Federspiel zur Umsetzung dieser Maßnahmen wurde von der Regierung abgelehnt – man verweigert also die Realisierung des eigenen Programms. Im „Zukunftsvertrag“ der Koalition wird auf Seite 24 zwar der Ausbau der Suchtprophylaxe zur Bekämpfung von Drogenmissbrauch und Gewalttendenzen versprochen, doch bisher sind diesen Worten keine Taten gefolgt.

Für die FPÖ ist diese Untätigkeit unerträglich, da sie Menschenleben kostet. Selbst angesichts der aktuellen Todeswelle kommt von der Stadtführung nichts Substanzielles. „Wenn Bürgermeister Anzengruber und seine rot-grüne Hilfstruppe nicht willens oder in der Lage sind, das eigene Programm umzusetzen, sollen sie Platz für jene machen, die es können und gewillt sind", so Dengg abschließend.

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