16. Juni 2026 | Bezirke

Federspiel: „Radwegposse wird zum Millionengrab“

FPÖ kritisiert geldverschwenderischen Schildbürgerstreich um Radweg zum Schloss Ambras

„Wir sind nun bei 4,62 Millionen Euro für ein konzeptloses Flickwerk, das nur aufwärts

nutzbar ist, angekommen", so die erste Reaktion von FPÖ-Stadtparteiobmann Rudi

Federspiel, der das alles für einen „Schildbürgerstreich" hält.  

„Zuerst wird ein Radweg ins Nichts gebaut, nun wird dieser zumindest verlängert, nur

um festzustellen, dass der Radweg nur bergauf benutzbar sein wird. Was soll man zu so

viel Dilettantismus noch sagen?!", fasst Federspiel zusammen.  

Für die FPÖ ist dieser Weg eine völlige Geldverschwendung. Aktuell stehen keine

finalen Projektkosten, aber der erste Abschnitt hat bereits 1,12 Millionen Euro

gekostet. Das neue Teilstück kostet den Steuerzahler 3,5 Millionen Euro. „Dass dies

anteilig von Stadt und Land bezahlt wurde, ist unerheblich, da beides schlussendlich

Steuergeld ist. Besser hätte man einen unserer Vorschläge umgesetzt, wo man auf

kürzestem Weg durch den Wald und sicher vom Landstraßenverkehr fahren hätte

könne. Auch die Kosten wären viel geringer geblieben", so Federspiel abschließend.

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