Mit scharfen Worten reagiert FPÖ Bezirksparteiobmann Schedle Vinzenz auf die jüngste Presseaussendung von Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann zum Fernpass-Paket. Für Schedle steht fest: „Die Aussagen sind ein weiterer Versuch, die Realität im Außerfern schönzureden und den wachsenden Unmut in der Bevölkerung zu ignorieren". Die laufende Petition gegen das Fernpass-Paket zeige deutlich, was viele Verantwortliche offenbar nicht wahrhaben wollten: Immer mehr Bürger fühlten sich übergangen, nicht gehört und mit ihren Sorgen alleingelassen.
Dieses Signal sei unübersehbar – und dennoch werde es von Seiten der Verantwortlichen einfach beiseitegeschoben. „Es ist ein Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die sich aktiv einbringen und ihre Stimme erheben", betont Schedle. „Wenn tausende Bürger klar Stellung beziehen und die Politik trotzdem stur ihren Kurs weiterfährt, dann läuft in diesem Land etwas grundlegend falsch". Besonders empörend ist aus Sicht von Bezirksobmann Schedle das Vorgehen der ÖVP: Wieder einmal werde in gewohnter Manier über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden.
Anstatt den Dialog zu suchen, werde durchgedrückt, beschwichtigt und relativiert – ohne echte Bereitschaft, Kritik ernst zu nehmen. Für die vielen betroffenen Bürger gehe es längst nicht mehr nur um ein Verkehrsprojekt, sondern um Vertrauen in die Politik insgesamt. „Wer die Bevölkerung systematisch übergeht, verspielt dieses Vertrauen leichtfertig", so Schedle. Die aktuelle Situation auf der B179 ist das Ergebnis jahrzehntelangen Ignorierens der wachsenden Verkehrsproblematik. Die vergangenen Landesregierungen haben das Außerfern diesbezüglich im Stich gelassen und leider wird dieser Stil weitergeführt. Die Menschen im Außerfern sind keine Statisten, die man bei Bedarf ignorieren kann. Sie haben ein Recht darauf, gehört zu werden.