„Der eigentliche Skandal ist nicht die Durchsetzung einer Badeordnung, sondern dass ein Mitarbeiter, der lediglich seinen Auftrag erfüllt hat, laut Medienberichten sogar mit Schlägen bedroht worden sein soll. Wer Regeln sachlich und ruhig durchsetzt, darf dafür weder eingeschüchtert noch öffentlich an den Pranger gestellt werden.“
Nach Ansicht der FPÖ Reutte hat der Verantwortliche besonnen gehandelt und lediglich die geltenden Vorgaben des Betreibers umgesetzt. „Wenn jemand im Auftrag des Betreibers auf die Einhaltung einer Hausordnung achtet, dann ist das keine Willkür, sondern seine Pflicht.“ Schedle kritisiert gleichzeitig die aus seiner Sicht vorschnellen Rassismusvorwürfe: „Es ist bedenklich, wenn heute jede konsequente Durchsetzung von Regeln sofort als Rassismus bezeichnet wird. Solche haltlosen Vorwürfe schaden dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und diskreditieren Menschen, die einfach ihre Arbeit machen.“
Dass Einrichtungen Kleidervorschriften festlegen, sei nichts Außergewöhnliches. „Wenn aus hygienischen Gründen solche Vorschriften gemacht werden, um die Qualität des Naturbadewasser ohne Einsatz von Chemie erhalten zu können, gelten diese für alle. Hausordnungen und Kleidungsvorschriften sind Ausdruck des Hausrechts und keine Form der Diskriminierung.“ Für Schedle steht daher fest: „Im Rückblick hätte die Badeordnung noch deutlicher sichtbar gemacht werden müssen, um Missverständnisse zu vermeiden. Dies ist jetzt geschehen. Das ändert aber nichts daran, dass geltende Regeln einzuhalten sind. Noch viel weniger rechtfertigt es Drohungen gegen Mitarbeiter oder den leichtfertigen Vorwurf des Rassismus.“
„Wer unsere Gesellschaft zusammenhalten will, muss jene unterstützen, die ihre Arbeit gewissenhaft erledigen. Die FPÖ Reutte steht klar an der Seite des Verantwortlichen und aller Mitarbeiter, die tagtäglich für die Einhaltung von Regeln sorgen und dabei Respekt statt Einschüchterung verdienen. Das letzte, was wir hier im Bezirk brauchen, sind Zustände in Freibädern wie in Innsbruck, wo es immer wieder zu Bedrohungen, Handgreiflichkeiten und sogar Polizeieinsätzen kommt“, so Schedle abschließend.
(Foto mit KI bearbeitet)