„Die Auswirkungen des katastrophalen Sparkurses von ÖVP und SPÖ werden immer sichtbarer. Mit einem Hilfeschrei richtet sich die Schuldenberatung Tirol an die Landespolitik. Aufgrund der bestehenden personellen und finanziellen Rahmenbedingungen sei man gezwungen, einen dreimonatigen Aufnahmestopp zu verhängen.
Die Schuldenberatung ist eine unverzichtbare Einrichtung und hilft jedes Jahr unzähligen Menschen, die in eine finanzielle Schieflage geraten sind, wieder auf die Beine. Wer bei der Schuldenberatung spart, erntet enorm hohe Folgekosten. Langfristig müssen insbesondere in Tirol die Lebenshaltungskosten gesenkt werden, dann wird der Bedarf an einer Schuldenberatung automatisch niedriger. Kurz- bis mittelfristig muss die Schuldenberatung mit jenen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, die sie für die Beratung und Unterstützung ihrer Klienten benötigt. Zu finden wären viele Millionen Euro beispielsweise bei der Grundversorgung von subsidiär Schutzberechtigten, bei den Förderungen von ultralinken Kulturinitiativen und der Entwicklungshilfe im Ausland.“