Die Obfrau der Freiheitlichen Wirtschaft Tirol (FW), DI Evelyn Achhorner und der FW-Spartenvertreter Güterbeförderungsgewerbe in der WK Tirol, Alois Leitner fordern die sofortige und vollständige Aussetzung der CO₂-Bepreisung, bis sich die wirtschaftliche Lage wieder entspannt hat. Die derzeitige Situation sei für das heimische Transportgewerbe nicht mehr stemmbar, betonten beide.
„Unsere Transportunternehmen, Speditionen und LKW-Fahrer kämpfen täglich ums Überleben. Die CO₂-Steuer treibt Diesel- und Treibstoffpreise in untragbare Höhen, verteuert jede Tour und macht die Kalkulation unmöglich. Viele Betriebe stehen bereits mit dem Rücken zur Wand – Kurzarbeit, Insolvenzen und Abwanderung drohen. Das ist keine verantwortungsvolle Klimapolitik, das ist Budgetsanierung auf Kosten der heimischen Wirtschaft!“, so Achhorner. Die jüngsten von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Maßnahmen seien völlig unzureichend und kämen viel zu spät.
„Ein paar Almosen und kosmetische Korrekturen retten niemanden. Wir brauchen eine dringende monetäre Entlastung – und zwar jetzt! Die Aussetzung der CO₂-Bepreisung wäre das einfachste und wirksamste Instrument, um den Transportsektor spürbar zu entlasten und Arbeitsplätze in Tirol zu sichern. Wer das Transportgewerbe kaputt macht, zerstört die Lebensader unserer Wirtschaft. Tirol als Alpenland ist besonders auf verlässliche und bezahlbare Mobilität angewiesen. Die Freiheitliche Wirtschaft steht an der Seite unserer Unternehmer und lässt nicht zu, dass ideologische Steuern den Wirtschaftsstandort Tirol ruinieren“, schloss Achhorner.